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Mainfirst: Auswege aus der Demografiefalle

Die immer älter werdende Bevölkerung in den Industriestaaten und die damit verbundenen Auswirkungen auf die Gesellschaft, sowohl wirtschaftlich als auch sozial, sind bei Politikern seit Jahren ein Dauerthema. Fondsmanager Adrian Daniel (Mainfirst Absolute Return Multi Asset, ISIN LU0864714000 ) plädiert dafür, die Auswirkungen des demografischen Wandels für sich zu nutzen. Hierfür eignen sich seiner Meinung nach Investitionn in Unternehmen, die durch solche strukturellen Veränderungen wachsen. Sein Fokus richtet sich daher insbesondere auf Gesundheitsunternehmen, den Pflegebereich und die Automatisierung.

Strukturelle Wachstumstrends sind langfristiger Natur und lassen sich weit im Voraus prognostizieren, so Daniel. "Das bedeutet eine höhere Sicherheit für Investoren." Daniel zieht Unternehmen wie Facebook, Apple oder Amazon als Beispiele heran. Diese verzeichnen seit Jahren ein rasantes Wachstum, ebenso Technologie-Riesen wie Alibaba oder Tencent. "Um dieses Wachstum auszunutzen zu können, bedarf es allerdings umfassender Expertise und einer analysebasierten Vorschau", erwartet der Fondsmanager. "Dann lassen sich trotz Demografiefalle Renditen mit einem attraktiven Rendite-Risiko-Profil generieren."

Deutschland als Demografie-Verlierer
In ganz Europa wird die Bevölkerung immer älter. Spitzenreiter ist Deutschland. Sinken die Arbeitnehmerzahlen im Verhältnis zu den Rentnern, führt das zu einer niedrigeren Produktivität. Auch der Konsum geht zurück. "Eine ältere Generation hat sich im Gegensatz zu jungen Familien eingerichtet, das Trendwachstum geht zurück", sagt Daniel. Der sinkende Konsum führt zu Preisdruck unter den Wettbewerbern und somit zu Deflation. Das ist besonders gut in Japan zu beobachten, wo der demografische Wandel die Wirtschaft bereits fest im Griff hat.

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