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Acatis Gane Value Event-Fonds reduziert Kasse

Derzeit besteht das Portfolio, des mittlerweile auf ein Volumen von €3,5 Milliarden angewachsenen Mischfonds, außerdem aus 71% Aktien und 11% Anleihen. Die Anleiheposition bleibt damit seit 2018 unverändert,während auf der Aktienseite Amazon, Alphabet, Kabel Deutschland und McKesson Europe neu ins Portfolio aufgenommen wurden. Die nun reduzierte Kasseposition, die noch im Juli bei etwa 28% des Portfolios lag, ergab sich vor allem aus Neueinkäufen von Aktienpositionen.

Mit Alphabet und Amazon wird Growth-Anteil gestärkt
„Amazon und Alphabet sind mit jeweils 3% im Fonds gewichtet. Alphabet legte am 25. Juli 2019 phantastische Quartalsergebnisse vor und kündigte ein Aktienrückkaufprogramm über $25 Milliarden an. Der Umsatz verbesserte sich um 19% und die Gewinnerwartungen der Analysten wurden angesichts eines Quartalsgewinns pro Aktie von $14,21 um 26% übertroffen", erläutert Rathausky.

Die Alphabet-Aktie sei kurzfristig um 10% im Kurs gestiegen, habe aber aufgrund weltweiter wirtschaftspolitischer Unsicherheiten fast alle Gewinne wieder abgegeben. Den schwächeren Kurs haben Rathausky und Co-Fondsmanager Henrik Muhle, zum Einstieg genutzt. Ebenso wurde mit Amazon verfahren. „Wir ergänzen den Fonds um zwei weitere ‚Gewinnerunternehmen‘ und verleihen dem Portfolio damit eine etwas höhere Wachtumskomponente“.

Große Chance, wenig Risiko
Mit Kabel Deutschland und McKesson haben die Fondsmanager auch zwei Abfindungstitel erworben. Beide werden derzeit mit 4% des Portfolios gewichtet. Rathausky geht bei den Titeln von einer attraktiven Garantiedividende aus. Gleichzeitig bestünde eine Option für Kursgewinne der beiden Unternehmen.

Bei Kabel Deutschland bestehe die Chance eines Squeeze-out durch Vodafone, den Mehrheitseigner, sofern eine Einigung mit Elliott, dem größten außenstehenden Aktionär, gefunden werde. Dies könne durch eine Entscheidung im Spruchverfahren, das aufgrund des geschlossenen Beherrschungs- und Gewinnabführungsvertrags bereits seit 2014 anhängig ist, positiv beeinflusst werden und dann eine deutlich höhere Abfindung für die Aktionäre nach sich ziehen, vermutet Rathausky.

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