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MIFID II: Ein Drittel der Banken will Anlageberatung einstellen

Gut ein Drittel der Banken in Deutschland will aufgrund der immer deutlicher zutage tretenden Auswirkungen der Finanzmarktrichtlinie Mifid II keine oder nur noch eine eingeschränkte Anlageberatung anbieten. Dies ist das Ergebnis einer Umfrage der Unternehmensberatung PPI unter 50 deutschen Instituten. Demnach kommen 72 Prozent der befragten Geldhäuser zu dem Schluss, dass Beratungsgespräche komplexer geworden und ohne technische Unterstützung kaum noch zu bewältigen seien. Zudem dauern sie länger, weshalb die Berater weniger Gespräche führen können.
Die Banken reagieren auf die Auswirkungen der Richtlinie auf unterschiedliche Weise. Immerhin die Hälfte der Institute will Automatisierungstechnik nutzen oder tut dies bereits, um den Beratungsprozess zu unterstützen. 40 Prozent der Befragten entwickeln neue Preismodelle. 16 Prozent der Banken setzen neben der persönlichen Beratung verstärkt auf Robo Advice, ebenso viele forcieren den Vertrieb hauseigener Produkte.

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