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Investieren nach den Prinzipien von Warren Buffett

Langfristig Investieren im Sinne von Warren Buffett
Der Erfolg von Warren Buffett inspiriert nicht nur private Anleger. Auch viele Profis folgen ebenfalls mehr oder weniger streng den Regeln des legendären US-Investors. So greifen auch viele Fonds Ideen des legendären Investors in ihrer Strategie auf. Wir stellen Ihnen hier beispielhaft drei Fonds vor, die zwar von Warren Buffett beeinflusst sind, aber auch ihren eigenen Stil haben.
Mit dem Acatis Gané Value Event Fonds und dem Frankfurter Aktienfonds für Stiftungen finden Sie zwei Mischfonds und dazu mit dem Wagner & Florack Unternehmerfonds einen reinen Aktienfonds. Jeder der Fonds weicht an verschiedenen Stellen von Buffett ab.

ACATIS GANE VALUE EVENT FONDS
Warren Buffett hat uns aufgezeigt, dass ein großartiges Unternehmen über einen langfristigen Wachstumspfad und einen beständigen "Burggraben" verfügen sollte, der seine exzellente Kapitalrendite schützt", sagt Uwe Rathausky, der mit Henrik Muhle den weltweit investierenden Mischfonds Acatis Gané Value Event managt. Sie suchen günstig bewertete Unternehmen mit Geschäftsmodellen, die nachhaltig sind, langfristige Wettbewerbsvorteile haben und die Firmen viel Geld verdienen lassen. Zudem achten sie darauf, ob positive Ereignisse dazu beitragen können, den Wert zu steigern. 71 Prozent des Fondsvermögens stecken derzeit in Aktien, neun Prozent in Anleihen, der Rest ist Liquidität. Großes Gewicht haben Plattformfirmen wie Amazon, Microsoft, Alphabet, Apple, SAP oder Wix.com. Auch Dividendenaktien wie Allianz, Bayer, Munich Re oder Rio Tinto sind stark vertreten. Buffetts Berkshire hat derzeit einen Anteil von gut sechs Prozent. Bei den Aktien machen Firmen aus den USA und Deutschland zusammen etwa die Hälfte aus.

FRANKFURTER AKTIENFONDS FÜR STIFTUNGEN
Auch beim Frankfurter Aktienfonds für Stiftungen ist das Value Investing nach Buffett Programm. Der Fokus des Mischfonds liegt auf kleinen und mittleren Unternehmen vor allem aus Europa, die hohe Dividenden zahlen. Wichtige Nebenbedingung: kein Kapital zu verlieren, sagt Manager Frank Fischer. Bevorzugt werden Firmen, die familien- oder eigentümergeführt sind, da sie meist langfristige Ziele verfolgen. Mit den kleineren Firmen und einer breiteren Branchenaufstellung etwa weicht der Fonds von Buffett ab. Gut die Hälfte des Vermögens, das in Aktien steckt, ist derzeit in Papiere aus Europa angelegt. Zuletzt war der Fonds zu zwei Dritteln in Aktien investiert. 15 Prozent machten Aktienabsicherungen aus, etwa fünf Prozent Gold, der Rest war Cash. Top-Position ist derzeit Berkshire.
Zwischenzeitlich hatte der Fonds eine Schwächephase, die Wertentwicklung über zehn Jahre kann sich mit gut 100 Prozent aber sehen lassen.

WAGNER & FLORACK UNTERNEHMENSFONDS
"Wir orientieren uns an den Investmentprinzipien von Warren Buffett und Charlie Munger", sagt Dominikus Wagner, der gemeinsam mit einem Team den Aktienfonds Wagner & Florack Unternehmerfonds managt. Sie investieren langfristig und analysieren die Geschäftsmodelle und Bilanzen der Firmen "ausschließlich aus einem rein unternehmerischen Blickwinkel".
Dafür sucht das Team Unternehmen, die stetig Geld verdienen, beständig wachsen, günstig sind und nachhaltige Wettbewerbsvorteile haben. Oberste Prämisse: langfristig kein Geld verlieren. Das Portfolio unterscheidet sich stark von dem von Berkshire Hathaway. Das Management investiert mehr außerhalb der USA und auch in kleinere Firmen. Banken, Versicherungen und Fluggesellschaften lässt es generell außen vor. Die Sektoren mit dem meisten Gewicht sind derzeit Konsum- und Investitionsgüter sowie der Techsektor.

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