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Frank Fischer baut Positionen in Gold und Silber auf

Dabei wurden Positionen von 0 % auf 6 % bei Gold und 2 % bei Silber aufgebaut.„Insbesondere Gold steht derzeit kurz davor, schöne Impulse zu liefern und ist zudem unterbewertet - wir wollen diese Entwicklung der Assetklasse Gold nutzen, um uns gegen Tailsrisiken beispielsweise aufgrund aktueller Kriegsthemen abzusichern“, so Fischer .
Das derzeitige Umfeld langsam steigender Zinsen und schneller steigender Inflation bewirke eine negative Realzinsentwicklung - hieraus ergebe sich durchaus ein relevanter Trigger für Gold-Investments..Daneben spielt auch ein anderes Edelmetall im Milliardenfonds von Fischer eine größere Rolle: „Silber wird aktuell von Tradern nahezu ignoriert, wir sehen eine Art NiedrigrAekord. Auch deshalb handeln wir in diesem Fall bewusst antizyklisch, denn eine so deutliche einseitige Positionierung kann nie gut sein“, erläutert Fischer während der ShareholderValue-Roadshow in München.

Wirtschaftszyklus ist noch nicht zu Ende

Den Wirtschaftszyklus erachtet Fischer derzeit für noch nicht beendet. Allerdings befinde dieser sich bereits in der Endphase. Aufgrund der aktuell nach wie vor hohen Volatilität hält Fischer die Cashquote des rund €2,7 Milliarden großen Aktienfonds tendentiell höher. Derzeit liegt der Kasseanteil bei knapp unter 12,5%, - nicht zuletzt aus Absicherungsgründen.
„Einerseits haben die Notenbanken ihr Verhalten verändert und auch das Goldilocks-Szenario ist inzwischen zu Ende. Zusätzlich ergeben sich im aktuellen Umfeld durchaus interessante Kaufmöglichkeiten aufgrund günstiger Einstiegsmöglichkeiten.“
Während viele Manager im Durchschnitt eher niedrige Aktienquoten bevorzugen, fährt Fischers Flaggschiff-Fonds aktuell eine Aktienquote von rund 79%. Diese habe sich in den vergangenen Wochen leicht erhöht (rund zehn Prozentpunkte). „Wir sind durchaus positiver gestimmt als einige Mitbewerber“, so Fischer.
Der Frankfurt Aktienfonds für Stiftungen erreichte über die vergangenen drei Jahre bis Ende März 2018 eine kumulierte Performance von 26,0 %.

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