Haben Sie Fragen?

Nehmen Sie mit uns Kontakt auf über unser Formular.

DWS: Fünf Mythen der Altersvorsorge

Mythos 1: Die gesetzliche Rente reicht aus
Das ist zumindest eine gewagte Aussage. Schließlich kennt das Rentenniveau in Deutschland seit Jahren nur eine Richtung: nach unten. Als Rentenniveau bezeichnet man das Verhältnis zwischen einer Standardrente und dem Durchschnittseinkommen der Versicherten im selben Jahr. Laut einer Studie des Deutschen Aktieninstituts (DAI) könnte das gesetzliche Rentenniveau bis ins Jahr 2060 auf 41,2 Prozent des Nettoeinkommens (vor Steuern) fallen*. Zum Vergleich: Im Jahr 2010 betrug das Niveau noch 51,6 Prozent.
Der Renten-Beitragssatz könnte laut Studie im gleichen Zeitraum hingegen um fast zehn Prozentpunkte auf 27,2 Prozent steigen – zulasten der Arbeitnehmer. Die immer größere Schere zwischen Beiträgen und Renten hängt vor allem mit dem demographischen Wandel in Deutschland zusammen. Das DAI geht davon aus, dass sich durch die erhöhte Lebenserwartung bei niedriger Geburtenrate das Verhältnis zwischen Rentnern und Beitragszahlern in der Zukunft "schlagartig zum Negativen verändern" wird.
*Quelle: Deutsches Aktieninstitut: Lebensstandard im Alter sichern – Rentenlücke mit Aktien schließen, Dezember 2016.

zurück