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Columbia Threadneedle: Drei Belastungsfaktoren

Im Oktober 2018 ging es sowohl bei Aktien als auch bei Unternehmensanleihen abwärts. "In praktisch allen Regionen der Welt weiteten sich die Credit Spreads aus und die Aktienkurse brachen ein", erläutert Toby Nangle, Asset-Allocation-Spezialist bei Columbia Threadneedle.Er prognostiziert drei große Spannungsfelder, die die Märkte weiter in Atem halten dürften.

1. Strafzölle im Handelsstreit könnten Gewinne von US-Unternehmen belasten
"Schätzungen, dass 25-prozentige Zölle auf alle chinesischen Importgüter das Gewinnwachstum der US-Unternehmen im Jahr 2019 ausradieren könnten, sind nicht komplett von der Hand zu weisen", warnt Nangle. Aber auch in China belastet der Konflikt die Wirtschaft. "Donald Trump zeigt wenig Bereitschaft, in seinem Wirtschaftskrieg zurück zu rudern. Das bleibt ein wesentliches Risiko für die Märkte".

2 Unsicherheit durch Italien
Das zweite Spannungsfeld ist der Haushaltsstreit zwischen Italien und der EU, der bei italienischen Staatsanleihen zwischenzeitlich zu einem Bewertungsschock geführt hatte. "Aktuell glauben wir, dass die Besonnenheit in diesem Streit überwiegen wird, womit dieses politische Risiko an Bedeutung verlieren würde", führt Nangle aus. Aber: Je länger der Streit dauert, desto stärker belastet er die Fundamentaldaten.

3. Zinspolitik der US-Notenbank
Trumps Steuersenkungen haben die Fed dazu getrieben, die Zinsen stärker zu straffen, als sie es sonst getan hätte, urteilt Nangle. Dadurch sind die realen Staatsanleiherenditen gestiegen und haben die Asset-Preise belastet." Columbia Threadneedle ist in diesem Umfeld neutral positioniert und hält Ausschau nach Anlagechancen an den Aktien-, Rohstoff und Gewerbeimmobilienmärkten.

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