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 | Hohe Sicherheit
Seit der IOS - Pleite Anfang der siebziger Jahre dürfen
Investmentgesellschaften Ihre Fonds in Deutschland nur noch öffentlich zum Vertrieb
anbieten, wenn sie vom Bundesaufsichtsamt für das Kreditwesen (BAKred) zum Vertrieb
zugelassen wurden.
Weitere entscheidende Konsequenz daraus:
Trennung von Investmentgesellschaft und Depotbank. Die Depotbank übernimmt die Aufgabe
einer Kontrollinstanz. Sie sorgt dafür, daß die Fondsmanager die Anlagegrundsätze
einhalten und nur die ihnen vertraglich zustehenden Vergütungen aus dem Fondsvermögen
erhalten. Mit dem Geld der Anleger durchzubrennen ist praktisch unmöglich.
Unter diesen Voraussetzungen zählen Investmentfonds zu den von der Struktur her
sichersten Anlageformen.
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 | Risikostreuung
Beispiel 1: Sommer 1997
DAX - Wert SAP fällt an einem Tag um 25 Prozent. Ursache nicht einmal ein Gewinneinbruch,
sondern lediglich (übertriebene?) Erwartungen der Analysten an die Gewinnsteigerungsrate
nicht erfüllt ...
Beispiel 2 aus September 98:
Der französische Bluechip Alcatel verliert an einem einzigen Tag 40 (!!!) Prozent seines
Wertes.
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 | Täglich verfügbar - auch
Teilbeträge
Die typischen Investmentanlagen sind längerfristig orientiert.
Trotzdem kommen Sie im Bedarfsfall jederzeit an Ihr Geld, auch in Teilbeträgen. Dieses
Prinzip gilt für alle "offenen" Fonds, ganz gleich, ob es sich um
Einmalanlagen, Sparverträge oder Altersvorsorge handelt. Ausstiegsklauseln und/oder
faktische Vertragsknebelungen existieren nicht. Vergleichen Sie da mal dazu
Kapitallebensversicherungen ...
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 | Erfolgsstories: Die langfristige
Performance
Die Zahlen sprechen für sich: Spitzenfonds erwirtschafteten
im
20 -Jahreszeitraum (1.1.78 bis 31.12.1997) Top-Renditen,
z.B. mit deutschen Aktien
= 13,3 % pro Jahr (FT Frankfurt Effekten)
= 13,1 % pro Jahr (Investa / DWS)
z, B. mit internationalen Aktien (1.1.78 bis
31.12.1997)
= 15,1 % pro Jahr (Pioneer II $)
= 15,1 % pro Jahr (Templeton Growth Fund Inc.) .
Da kann so manche Vermögensverwaltung nicht mehr mithalten ...
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 | Fondsauswahl entsprechend Ihrer
persönlichen Risikobereitschaft
Ob konservativ oder risikofreudig - mit Investmentfonds
finden Sie die richtige Mischung aus der Ertragsstärke von Aktien, des stetigen
Kapitalwachstums von Anleihen (Renten) und der stabilen Wertentwicklung von offenen
Immobilienfonds.
Ergebnis: Ihr individuelles Fondsdepot, das Sie ruhig schlafen läßt.
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 | Second hand: Systematik von
Kaufempfehlungen
Wundern Sie sich nicht, wenn häufig Aktien, die Ihnen zum
Kauf empfohlen werden, bereits vorher deutlich im Kurs angezogen haben ! Dahinter steckt
ein leicht nachvollziehbares "Top-Down-System", d.h. die Kaufempfehlungen werden
von oben nach unten durchgereicht.
Beispiel:
Die Aktienresearch - Abteilung (bzw. -Gesellschaft) einer Bank und/oder
Investmentgesellschaft stellt bei einer Unternehmensanalyse fest, daß
die XY-AG im Marktvergleich unterbewertet ist.
Zum Verständnis sollten Sie wissen, daß die meisten
Investmentgesellschaften wiederum Töchter von Banken sind und daß deshalb beide auf ein
gemeinsames Wertpapier-Analystenteam zurückgreifen.
Nun geht es also darum, diesen Informationsvorsprung in Börsengewinn umzusetzen.
Zuerst natürlich nahe an der Informationsquelle, d.h. Fondsmanager und
konzerneigene Vermögensverwaltung beginnen sukzessiv mit dem Kauf von Aktien der XY-AG.
Aufgrund dieser zusätzlichen Nachfrage beginnt der Aktienkurs zu steigen. Fondsmanager
und Vermögensverwaltung haben sich jetzt mit genügend XY-Aktien eingedeckt.
Also wird die Kaufempfehlung weitergereicht an die örtlichen Niederlassungen der Banken
zur nächsten Runde:
Aktien für die vom Anlageberater persönlich betreuten vermögenden Privatkunden werden
geordert.
Zum Schluß landen die Kaufempfehlungen dann ggf. bei den Kundenberatern
am Schalter und in den Hauspostillen als "Aktientips", die Sie im Schalterraum
mitnehmen können. Die Gefahr für Anleger, jetzt zu Höchstkursen einzusteigen, ist
groß.
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