Giardina (Baring German Growth) erwartet volatile Entwicklung  1.4.08
 Gianluca Giardina, Manager des Baring German Growth Trust (EUR) (ISIN GB0008192063) bzw. Baring German Growth Trust (GBP) (ISIN GB0000822576), ist mit der Entwicklung im Februar zufrieden . Während der Vergleichsindex 1,6 Prozent zulegte, stieg der Fonds um vier Prozent.
Begründung: "Nach den deutlichen Kursverlusten aus dem Januar tendierte der Markt im Februar wieder stabiler. Darüber hinaus setzte die Gewinnsaison ein, und diese fiel größtenteils erfreulich aus. So gaben die Unternehmen Rekordgewinne und Dividendenanhebungen bekannt. Gegen Ende des Monats kamen aus den USA schwächere Wirtschaftsdaten. Diese gaben Ängsten um die Auswirkungen einer möglichen US-Rezession auf die Weltwirtschaft Auftrieb."
Insgesamt gab es aber eine uneinheitliche Entwicklung: So entwickelten sich mittelgroße und kleinere Unternehmen besser als marktbreite Titel. Auf Branchenebene tendierten die Sektoren Industrie und Rohstoffe am besten. Im Gegensatz dazu waren die Bereiche Finanzen, Telekommunikation und Versorger die schwächsten Marktsegmente.
Ausblick: "Unserer Meinung nach könnten die Märkte in den nächsten Monaten weiter sehr schwankend tendieren, da die Anleger auf der einen Seite durch Ängste vor einer konjunkturellen Abschwächung und andererseits durch die Hoffnungen bestimmt werden, die weitere Zinssenkungen und das sehr attraktive Bewertungsniveau bieten."
Einwertungsgewinn beim Morgan Stanley P2 Value  1.4.08
 Morgan Stanley weist darauf hin, dass es am 31.03.08 zu einer Steigerung des Morgan Stanley P2 Value (ISIN DE000A0F6G89) von 6 Cent auf 54,91 Euro je Anteilschein gekommen ist. Zur Begründung verweisen sie unter anderem auf die positive Wertänderung des Verkehrswertes der Immobilie "Brehmstraße" in Wien (Österreich). Aufgrund der positiven Entwicklung des Wiener Büro-Immobilienmarkts haben die vereidigten Sachverständigen den Verkehrswert für dieses Objekt angepasst.
BVI: Keine Verschärfung der Besteuerung bei Dachfonds geplant 31.3.08
 Der BVI Bundesverband Investment und Asset Management erteilt Spekulationen, wonach die Besteuerung von Dachfonds geändert werden solle, eine klare Absage: "Im Regime der künftigen Abgeltungsteuer unterliegen Dachfonds den gleichen Besteuerungsregeln wie jeder andere Investmentfonds auch", so Peter Maier, Leiter der BVI-Steuerabteilung. Danach werden Zinsen und Dividenden der Abgeltungsteuer unterworfen, und vom Anleger realisierte Kursgewinne aus dem Verkauf von Investmentfondsanteilen bleiben steuerfrei, sofern der Erwerb vor dem 1. Januar 2009 erfolgt. Auf Fondsebene realisierte Kursgewinne bleiben - systemgerecht - steuerfrei, solange sie nicht ausgeschüttet werden. Das gilt entsprechend für Dachfonds.
Ferner weist der BVI darauf hin, dass der Referentenentwurf eines Jahressteuergesetzes 2009 bislang nicht existiert. "Wir sind davon überzeugt, dass keine verschärfenden Regelungen für Dachfonds vorgesehen sind und empfehlen den Anlegern, auf die vom Gesetzgeber verabschiedeten Rahmenbedingungen zu vertrauen. Dazu gehört insbesondere, die großzügig bemessene Übergangsregelung zu nutzen und noch in diesem Jahr in Aktien-, Misch- oder auch Dachfonds zu investieren. Damit bleiben die mit diesen Wertpapieren zu erwartenden Kursgewinne dauerhaft steuerfrei", sagt Maier.
Fortis nimmt zu China-Aktien und Olympia Stellung  28.3.08
 Während die Politiker auf Grund der politischen Situation vermehrt mit Sorge nach China blicken, schauen Analysten aus einem anderen Grund in das Reich der Mitte.
Demnach werden die Olympischen Spiele in Peking zwar ein wichtiges Ereignis für China, deren Auswirkung auf die Wirtschaft jedoch begrenzt sein, so Derson Dai von Fortis Haitong Investment Management, Shanghai. Bezogen auf das gesamte Bruttoinlandsprodukt mache die Region um Peking nur 3% aus. Die Bevölkerung in und um die Olympia-Stadt hat einen Anteil von 1%.
Sicherlich, so die Erwartung, werden einzelne Unternehmen, die im Baugewerbe oder im Verbrauchersektor (z.B. Getränke) tätig sind, von den Olympischen Spielen profitieren. Aber vor dem Hintergrund des rasant verlaufenden Urbanisierungsprozesses und des kräftig wachsenden Binnenkonsums sei der Einfluss der Olympischen Spiele gering.
"Wer also in den Chinesischen Markt investieren möchte, sollte sich nicht zuviel von den Olympischen Spielen erwarten. Er sollte lieber den chinesischen Markt insgesamt betrachten", sagt Dai. Die Fundamentaldaten für China sind solide. "Selbst wenn das Wirtschaftswachstum auf 10% in diesem Jahr zurückgehen sollte, erwarten wir, dass die Gewinne im Industriesektor bis zu 30% steigen werden. Energieversorger und Öl-Unternehmen sind dabei nicht berücksichtigt. Grund dafür sind vor allem Reformen, die einheimische Unternehmen steuerlich begünstigen werden. Die Befürchtungen, dass die Gewinne von chinesischen Unternehmen - Versicherungen und Brokerhäuser ausgenommen - im letzten Jahr durch Kursgewinne und Beteiligungen künstlich in die Höhe getrieben wurden, hält er für unbegründet.Das erwartete Gewinnwachstum basiert seiner Meinung nach auf organischem Wachstum", so der Investment - Manager.
AXA: Einschätzung des deutschen Immobilienmarktes 28.3.08
 Die Experten der AXA Investment Managers Deutschland GmbH verweisen auf eine Verbesserung der Fundamentaldaten auf dem Büroimmobilienmarkt in Deutschland. Diese Tatsache wirkte sich bislang allerdings kaum auf die Mieten aus. Die Steigerungen blieben in den meisten Städten nur gering.
Das könnte sich allerdings bald ändern: Das größte Wachstum sagen dabei die Experten für München und Frankfurt voraus. Im Bereich Einzelhandel standen die Renditen im vergangenen Jahr durch die starke Nachfrage weiter unter Druck, wenn auch weniger als 2006. Ein Anstieg der Renditen wird für
2008/09 erwartet. Logistikimmobilien in Deutschland werden weiterhin von der EU-Erweiterung profitieren; die Renditen werden hier 2008 wieder steigen, so die  Meinung der AXA.
ifo-Geschäftsklimaindex steigt 26.3.08
 Die Stimmung in der deutschen Wirtschaft konnte sich - trotz Dollarschwäche und Rezessionsgefahren in den USA - den dritten Monat in Folge aufhellen. Der ifo-Geschäftsklimaindex stieg von 104,1 Punkten im Vormonat auf nunmehr 104,8 Punkte. "Diese Ergebnisse deuten darauf hin, dass die Konjunktur in Deutschland mit Jahresbeginn an Schubkraft gewonnen hat", so der Präsident des ifo Instituts, Hans-Werner Sinn. Auch die aktuelle Geschäftssituation wird von den Unternehmen erneut positiver als im Vormonat bewertet. Geringfügig aufgehellt haben sich auch die Perspektiven für das kommende halbe Jahr. Die Einschätzung der Geschäftslage konnte sich von 110,3 Punkten im Vormonat auf 111,5 Punkte verbessern. Eine Verbesserung gab es auch bei den Geschäftserwartungen. Der entsprechende Index kletterte von 98,2 Punkten im Vormonat auf 98,4 Punkte.
French (M&G Global Basics) blickt auf Rohstofftitel  26.3.08
 Graham French, Manager des Top-Performers M&G Global Basics Fund (ISIN GB0030932676) meldet sich zur aktuellen Situation der Rohstoffaktien zu Wort: "Wir haben in den vergangenen Monaten sprunghaft steigende Öl- und Goldpreise gesehen. Die Stärke vieler Rohstoffpreise führte dazu, dass die Aktienkurse zahlreicher Unternehmen des Sektors eine sehr gute Wertentwicklung gezeigt haben, jedoch glaube ich, dass die Unternehmensbewertungen in vielen Bereichen der Rohstoffbranche inzwischen zu hoch sind."
Und weiter: "Die Debatte über die Rohstoff-Blase geht weiter, während Öl- und Metallpreise neue Rekordhöhen erreichen. Obgleich die Nachfrage nach Rohstoffen aus den Schwellenländern wie Indien und China ungebrochen ist, glaube ich, dass die Bewertungen in vielen Teilbereichen des Sektors nicht aufrecht erhalten werden können. Speziell die Goldproduktion ist von Ineffizienzen geprägt: Die mangelnde Fokussierung auf die Erträge verhindert dort, dass die Produzenten die steigenden Kosten kompensieren können. Auf der positiven Seite profitieren hingegen einige Rohstoffe wie Nickel, Platin und Kohle von dem langfristigen Ungleichgewicht zwischen Angebot und Nachfrage. Während ich erwarte, dass die Nachfrage, besonders aus den Schwellenländern, wachsen wird, ist das Angebot dieser Ressourcen sehr eingeschränkt. Diese Situation bietet den Produzenten ausgezeichnete Möglichkeiten, erstklassige Erträge zu erwirtschaften. Als Beispiel verweist French auf Eramet. Das Unternehmen sei als einer der wenigen unabhängig gebliebenen Nickelproduzenten der Welt gut aufgestellt, um von der industriellen Nachfrage nach diesem Metall zu profitieren. Hohe Nickelpreise, ein solider Manganmarkt und eine sehr positive Entwicklung im Geschäftsbereich Legierungen haben dem Unternehmen im vergangenen Jahr einen großen Schub gegeben. Doch auch Kohle sei interessant, da der Markt für diesen Energieträger weltweit am schnellsten wächst. "Ein Großteil der gestiegenen Nachfrage kommt dabei aus China. Peabody Energy, der größte Kohleproduzent in den USA, ist eine der zentralen Positionen im Fonds. Dabei ist erfreulich, dass die wichtigsten Produzenten von Kohle eher konservativ auf den Nachfrageüberhang reagieren und so die Preise auf einem vernünftigen Niveau gehalten werden, so der Stratege.
ETLA-Studie: Langzeitige Überrenditen in Osteuropa  25.3.08
 Investments in osteuropäische Unternehmen werden auch in einigen Jahrzehnten noch hohe Erträge generieren. Das zeigen die Ergebnisse einer Studie der ETLA (The Research Institute of the Finnish Economy), die von der dänischen Investmentgesellschaft Danske Capital in Auftrag gegeben wurde.
Demnach werde die Wirtschaft in Zentral- und Osteuropa bis zum Jahr 2050 durchschnittlich stärker wachsen als im westlichen Europa. Vor allem EU-Mitgliedstaaten und mögliche Beitrittskandidaten böten beste Chancen für mittel- bis langfristig orientierte Anleger. Mit Hilfe eines makroökonomischen Computermodells hat die ETLA bis ins Jahr 2050 Wachstumsprognosen für 21 zentral- und osteuropäische Staaten erstellt und mit denen der 15 westlichen EU-Länder verglichen. Das Ergebnis: Für den Westen wurde eine durchschnittliche jährliche Wachstumsrate von 1,9 Prozent ermittelt, während für die Schwellenländer Europas 3,7 Prozent erwartet werden. Ole Gotthardt, Chief Portfolio Manager des Danske Fund Eastern Europe Convergence von Danske Capital: "Der zunehmende Wohlstand eröffnet langfristig ein großes Investitionspotenzial in dieser Region - bei deutlich geringerem Risiko als in Asien oder Lateinamerika. Denn die EU sorgt für politische und wirtschaftliche Stabilität."
Im Mittelpunkt der Studie steht das durchschnittliche kaufkraftbereinigte Bruttoinlandsprodukt pro Kopf. Slowenien sei aktuell das reichste unter den 21 betrachteten Staaten und das Vorzeigeland der neuen EU-Mitgliedstaaten: Bereits heute sei dort die Wirtschaftsleistung höher als in Portugal und Griechenland. Slowenien erfüllte als erstes neues Land die Kriterien für eine Euro-Einführung, die am 01. Januar 2007 erfolgte. Gemessen an den 15 westlichen EU-Ländern, wird in der Studie ein Anstieg des Bruttoinlandsprodukt in Osteuropa von aktuell 37 auf 81 Prozent im Jahr 2050 prognostiziert. Besonders die Staaten, die bereits Mitglied in der EU seien oder gute Aussichten auf eine Aufnahme hätten, bemühten sich um einen schnellen Anschluss an die westlichen Nachbarn. Litauen hätte im Jahr 2050 mit 94 Prozent den Rückstand fast aufgeholt. Es folgen Estland, Ungarn und Slowenien. Die geringste wirtschaftliche Leistung pro Kopf wird Georgien im Jahr 2050 verzeichnen: Nur 71 Prozent des durchschnittlichen Bruttoinlandsprodukts der 15 westlichen EU-Länder werden dort voraussichtlich erzielt. In den nächsten Jahren werde die Gruppe der kaufkräftigen, konsumfreudigen Osteuropäer weiter wachsen und die Wirtschaft von innen antreiben. Das Produktangebot des Westens finde sich dann auch im Osten Europas wieder. "Das rasante Wirtschaftswachstum wird so lange weitergehen, bis jeder osteuropäische Einwohner einen Flachbildschirm und eine Geschirrspülmaschine besitzt ", so Gotthardt.  
Die Studie hat zudem untersucht, welchen Ertrag Unternehmen in Bezug auf das investierte Kapital erzielen. Dieser liege in den 15 westlichen EU-Staaten durchschnittlich bei jährlich 10,5 Prozent, in Osteuropa hingegen zwischen 14 und 15 Prozent. "Bis sich dieser Wert dem westeuropäischen Niveau angenähert hat, wird es noch Jahrzehnte dauern", erörtert Gotthardt. Für 2050 werde er bei 10,8 Prozent vermutet. Zu einer zusätzlichen Aufwertung der Investitionen werde die Anpassung der lokalen Währungen auf Euro-Niveau führen. Die Marktkapitalisierung an den osteuropäischen Börsen wird gemäß der ETLA-Studie ebenfalls stark zunehmen. Derzeit sei sie gering: Bei den meisten Ländern, ausgenommen Kroatien und Russland, betrage sie weniger als 50 Prozent des Bruttoinlandsprodukts. "Wir gehen von steigenden Unternehmensgewinnen vor allem in den neuen EU-Mitgliedstaaten und möglichen Beitrittskandidaten aus, die die Börsenwerte in die Höhe treiben werden", sagt Gotthart. Die zunehmende Anzahl ausländischer Investoren werde die positive Kursentwicklung ebenfalls unterstützen. "Osteuropäische Unternehmen sind ein lukratives Anlageziel. Wer sich jetzt am aufstrebenden Osteuropa beteiligt, wird langfristig profitieren."
Threadneedle trotz Kreditkrise weiterhin zuversichtlich 20.3.08
 In den vergangenen Tagen zeigten sich die Finanzmärkte einmal mehr von der volatilen Seite. Die Kreditkrise schreitet weiter voran und ist derzeit nicht nur aufgrund der Situation um Bear Stearns in aller Munde. Die jüngste Krise wirkt sich allerdings nicht nur negativ auf das Anlegervertrauen aus, sondern auch auf die Kreditverfügbarkeit, die wiederum notwendig für Wirtschaftswachstum und den Aktienmarkt ist. Alex Lyle, Head of Managed Funds bei Threadneedle, sieht die Sache aber etwas gelassener. Er sieht trotz negativer Schlagzeilen einige positive Aspekte und rechnet damit, dass Aktien für mittelfristig orientierte Anleger trotzdem noch attraktiv sein können.
SAM Water Fund kann zulegen  19.03.08
 Der SAM Sustainable Water Fund konnte zuletzt mit gutem Ergebnis aufwarten: "Der SAM Sustainable Water Fund legte im Februar trotz unverändert schwierigem Marktumfeld um 1.3% zu. Der Vergleichsindex MSCI World reduzierte sich im gleichen Zeitraum um -3.0%. Positive Performance-Beiträge lieferten einmal mehr die Versorgungsunternehmen wie Veolia Environnement, Guangdong Investment und Saneamento Basico do Estado de Sao Paolo. Unter den Industriewerten legten Andritz, KSB und Itron ebenfalls deutlich zu. Nach Übernahmen sind Aguas de Barcelona und Kelda aus dem Portfolio ausgeschieden", so der aktuelle Marktkommentar zum  SAM Sustainable Water Fund (ISIN LU0133061175) .
US-Zinsen deutlich gesenkt  18.03.08
  Die US-Notenbank reduzierte auf der jüngsten Sitzung den Zielsatz für Tagesgeld (Fed Funds Rate) um
75 Basispunkte auf nunmehr 2,25 Prozent. Zudem senkte sie den weniger bedeutsamen Diskontsatz, zu dem sich die Geschäftsbanken direkt bei der Notenbank refinanzieren können, um ebenfalls 0,75 % auf nunmehr 2,5 %.
Threadneedle rechnet weiterhin mit langfristigem Ölpreisanstieg 18.3.08
 Steve Thornber, Head of Global Oil Sector Team, blickt auf die Entwicklung des Ölpreises, der sich von einem Rekordhoch zum nächsten bewegt. Dabei könnte es sich, so der Threadneedle- Stratege, um eine langfristige Entwicklung handeln, denn ein Abschwächen der Nachfrage aus den Emerging Markets ist derzeit nicht absehbar: So ist der Verbrauch der Schwellenländer zwar noch gering, dürfte aber weiter zulegen.
Auf der anderen Seite ist mit keinem Angebotswachstum zu rechnen: "Die leicht zu erschließenden Ölfelder wie in Alaska, Texas oder dem Golf von Mexiko, die das Wachstum der Industrienationen in den 50ern, 60ern und 70ern unterstützt haben, haben ihre produktiven Glanzzeiten längst hinter sich gelassen. Neue Ölvorkommen sind indes schwieriger zu erschließen. In den 70ern waren Bohrungen in 70 Metern unter dem Meeresspiegel eine technische Sensation. Heute wird vor der Westküste Afrikas oder in Brasilien bereits in 2.000 Metern unter dem Meeresspiegel gebohrt.". Zusätzlich unterstreichen die nationalen Produktionszahlen den Engpass. "Die starke Nachfrage und das knappe Angebot sind der Grund, warum man annehmen muss, dass der Ölpreis weiter steigen wird. Der Markt wird eng bleiben, da der Preis der einzige Balancemechanismus ist. Kurzfristig kann es zu einer Entspannung kommen, wenn sich die Nachfrage abschwächt oder es auf Produktionsseite kurzfristig zu einer Überraschung kommt. Aber das sind dann auch wirklich nur kurzfristige Entspannungen."
Wengust (Griffin Europ. Oppts.): Defensive Positionierung 18.3.08
  "Die dringendsten Probleme vor denen die Weltwirtschaft derzeit steht, sind die Folgen einer möglichen US-Rezession und anhaltende Rekordanstiege bei den Preisen vieler
Industrie- und Agrarrohstoffe, die zusammen den finanz- und geldpolitischen Entscheidungstr gern weltweit großes Kopfzerbrechen bereiten. Angesichts der derzeitigen Marktvolatilität ist der Fonds mit einem zum Monatsende auf Beta- und Delta-Ebene adjustierten Nettoengagement in Aktien von 51,5% defensiv positioniert" , so Harald Wengust, Manager des Griffin European Opportunities Fund (ISIN IE0031826153) in seinem aktuellen Marktkommentar.
TMW Immobilien Weltfonds kauft Crystal Tower in Amsterdam 17.3.08
 Die TMW Pramerica Property Investment GmbH (TMW Pramerica) hat für den von ihr verwalteten offenen Immobilienfonds TMW Immobilien Weltfonds das 95 Meter hohe, 27 Stockwerke umfassende und 20.000 qm große Bürogebäude Crystal Tower in Amsterdam erworben. Dieses wurde von der holländischen Architektengruppe AGS entworfen und im Jahr 2002 fertig gestellt.
Das Investitionsvolumen beträgt rund 67,5 Millionen Euro.
"Wir sehen Amsterdam als Underperformer im europäischen Vergleich - allein das Nachholpotential der Mieten ist groß, denn sie notieren immer noch ca. 25 Prozent unter dem letzten Zyklushöhepunkt", erklärt Sebastian Lohmer, für das Portfoliomanagement verantwortlicher Geschäftsführer der TMW Pramerica. "Mit dem Kauf des Crystal Tower haben wir einen Teil unserer erfreulich hohen Mittelzuflüsse in die Erweiterung unseres niederländischen Portfolioanteils investiert."
Griffin (Ottoman Fund): Schwellenmärkte konsolidieren 17.3.08
 "Der Rückzug aus den Schwellenmärkten stabilisierte sich im Februar und die Schwellenmärkte Europas konnten in der zweiten Monatshälfte sogar geringfügig Mittel anziehen. Allerdings war der Ansatz zu einer Marktrallye im späteren Monatsverlauf nur von kurzer Dauer; dies aufgrund weiterer negativer Zahlen aus den USA. Infolge dieser Entwicklung konnten sich die Schwellenmärkte Europas allenfalls konsolidieren. Kurz vor Veröffentlichung dieses Berichts wurde Medvedev mit über 70% der abgegebenen Stimmen zum neuen Präsidenten Russlands gewählt. Angesichts eines Ölpreises auf neuen Hochs von über 100 USD pro Barrel dürfte die Aufnahme der Amtsgeschäfte für ihn nicht allzu schwierig werden", so die Fondsmanager des Griffin Ottoman Fund (ISIN IE00B0T0FN89).
ING gewichtet Versorger über 14.3.08
 ING Investment Management setzte im Februar 2008 auf eine Übergewichtung von Versorgern in seinen Aktienportfolios. Nach der Outperformance in 2007 könnte sich diese Tendenz auch in 2008 fortsetzen: Nach Jahrzehnten in Staatseigentum wurden zahlreiche Versorgungsunternehmen in den letzten Jahren privatisiert, obwohl ihre Tätigkeit sich nur schwerlich mit den Geschäftsprinzipien vereinbaren lässt, von denen sich Privatunternehmen leiten lassen. Dabei erfolgen die Versorgungsunternehmen nicht allein das Ziel der Gewinnmaximierung, sondern auch - ihrem historischen Auftrag entsprechend - in der Erbringung qualitativ hochwertiger Leistungen für die Öffentlichkeit.
Aus diesem Grund halten Regierungen traditionell erhebliche Beteiligungen bzw. "goldene Aktien an Versorgungsunternehmen, die der öffentlichen Hand ein weitgehendes Kontrollrecht einräumen, um eine Balance zwischen unternehmerischen und gesellschaftlichen Zielen sicherzustellen. Derzeit findet - nach den Privatisierungen - nun eine Konsolidierungswelle - d. h. zahlreiche Fusionen und Übernahmen - in diesem Sektor statt.
"Die zunehmende Wasserknappheit, der steigende Ölpreis und die neuen umweltschutzrechtlichen Auflagen machen sich auf Verbraucherseite durch höhere Stromrechnungen bemerkbar. Diese Tendenz wird, so Analysten, anhalten.  "Die steigenden Erdölpreise verhelfen dem Sektor zu einem nachhaltigen Ertragswachstum und einer höheren Dividendenrendite (den Prognosen zufolge durchschnittlich 3,5 Prozent in diesem Jahr). Wenn auch die Bewertung des Sektors über dem Marktdurchschnitt liegt, meinen wir, dass es infolge von Privatisierung, Fusionen und Übernahmen noch Spielraum für attraktive Renditen gibt", so die ING-Experten, die weiter ausführen: "Die gegenwärtige Konstellation mit niedrigen Zinsen und gesunden Bilanzen ermöglicht Versorgern, ihre Position auszubauen und ihr Leistungsangebot stärker zu diversifizieren. Die Energieunternehmen des Sektors konzentrieren sich in erster Linie auf die Reduzierung der CO2-Emissionen, um den Vorgaben des Kyoto-Protokolls zu entsprechen. Den Erzeugern sauberer Energien (Kernkraft, Sonnenenergie, Windkraft) wird die Schaffung von CO2-Plattformen zugute kommen, während die Erzeuger von Energie aus fossilen Brennstoffen mit Ertragseinbußen rechnen müssen, wenn die ihnen auferlegten CO2-Abgaben in ihren Gewinn- und Verlustrechnungen zum Tragen kommen. Zugleich ist eine zunehmende Ressourcenknappheit (Wasser, Gas, Erdöl...) zu beobachten, während die Nachfrage unvermindert steigt. Das Wasserproblem verdeutlicht diesen Widerspruch besonders gut. Einerseits sinken die Trinkwasservorräte infolge von Verschmutzung (Grundwasser) oder weil ihre Quellen versiegen (Abschmelzen der Gletscher). Andererseits nimmt die Nachfrage infolge der demografischen Entwicklung und unserer verschwenderischen Gewohnheiten dramatisch zu."
Schaefer (Schroder): Die US-Präsidentschaftswahl und die Märkte 14.3.08
 Fred Schaefer, Produktmanager US-Aktien von Schroder Investment, geht zunächst auf die Entwicklungen der US-Börsen während Präsidentschaftswahlen ein: So gehen Analysten allgemein davon aus, dass die Renditen in den ersten beiden Jahren einer Amtszeit am schwächsten sind. Im dritten Jahr einer Amtszeit steigt dann der Anreiz, alles Machbare zu unternehmen, um Konjunktur- und Marktwachstum anzukurbeln. Und noch etwas fällt auf: Die Wall Street reagiert im Allgemeinen positiver auf republikanische Siege, und das ist kurios: Historisch gesehen hat sich die Börse unter demokratischen Regierungen tendenziell etwas besser entwickelt. Seit 1936 war die Wertentwicklung des S&P nach einfachem arithmetischem Mittel unter demokratischen Regierungen ca. 200 Basispunkte besser als unter den Republikanern.
"Aus den bisherigen Daten lässt sich schließen, dass die Chancen auf ein negatives S&P-Jahr nach der Präsidentschaftswahl im November hoch sind, egal welcher Kandidat ins Weiße Haus einziehen wird. Das schlechteste Einzelergebnis verbuchten im untersuchten Zeitraum die Demokraten, die Republikaner hingegen das beste Einzelergebnis. Die Baisse-Märkte in der Zeit von 1973 bis 1974 und 2001 bis 2002 ereigneten sich beide unter der Herrschaft der Republikaner, was die durchschnittliche Rendite des S&P 500 während ihrer Amtszeit gegenüber den Demokraten senkt", so der Schroders-Experte.
Zu den möglichen Auswirkungen der US-Präsidentschaftswahlen auf verschiedene Sektoren heißt es: "Der Gesundheitssektor hat - wie schon in der Vergangenheit - mit den offenkundigsten Folgen zu rechnen. Im Einzelnen geht es hier um wahrscheinliche negative Folgen für die Managed-Care-Branche. Aller Voraussicht nach könnte der Kongress die Erstattungssätze für das Gesundheitsprogramm "Medicare Advantage" im nächsten Jahr senken, was sich negativ auf den Umsatz in dieser Branche auswirken würde. Das ist unabhängig davon, welche Partei als Sieger aus der Wahl hervorgeht. Wir haben diese Titel in unserem Portfolio bewusst gemieden und uns stattdessen eher auf Medizingerätehersteller konzentriert, die unserer Meinung nach gegen die politischen Entwicklungen praktisch immun sind.
Der Finanzsektor ist die andere große Branche, für die der Ausgang der Wahlen interessant sein könnte. Wir rechnen im Jahr 2008 nicht mit nennenswerten Änderungen in der Gesetzgebung. Doch 2009 könnte die Legislative die Hypothekenbranche ins Visier nehmen - als offensichtliche Reaktion auf die aktuelle Krise im amerikanischen Immobilienmarkt. Die genaue Form und Natur möglicher Gesetze lässt sich heute nur schwer vorhersagen. Doch Hypothekenbanken und Darlehensgeber sowie einige Versicherer mit engem Produktangebot könnten unangenehme Folgen zu spüren bekommen. Demzufolge haben wir uns in diesen Branchen nicht engagiert. Auch wenn es von den Kandidaten der
Demokraten einige negative Kommentare gegenüber großen Ölfirmen gab - wir können uns nur schwer vorstellen, welche Gesetze in der Praxis vorgelegt werden könnten, um die Geschäftsmodelle dieser Unternehmen deutlich zu beeinflussen. Bisher hatten wir den größeren Teil unseres Engagements bei Erforschungs- und Produktionsfirmen sowie Geräte- und Ölserviceunternehmen. Der Grund dafür sind nicht unsere Bedenken zum politischen Klimas, sondern vielmehr eine günstige Bottom-up-Bewertung dieser Titel", so die Erwartung von Schroders.
HSBC mit Blick auf asiatische Märke 13.3.08
  Bei HSBC blickt man mit gemischten Gefühlen auf die Entwicklung der japanischen Märkte.
Zu Asien ex-Japan heißt es: "Die Aktienmärkte Asiens sind mit einem KGV (2008) von 14 im historischen Vergleich günstig bewertet; der langjährige Durchschnitt liegt bei einem KGV von 18.
Im Vergleich zu den Industrieländern sind asiatische Aktien etwas höher bewertet, was aufgrund der besseren Konjunkturlage und des kräftigeren Unternehmensgewinnwachstums gerechtfertig erscheint. Jedoch bleibt aufgrund der weltweiten Konjunkturschwäche die Gefahr einer Reduzierung der Unternehmensgewinnschätzungen."
Über China gibt es folgendes Urteil: "In der kommenden Berichtssaison werden die Investoren ihren Fokus wahrscheinlich wieder auf die Prognosen der Unternehmen richten. Die Ergebnisse für 2007 dürften im Allgemeinen gut ausfallen und den Aktienmarkt stützen. Wir erwarten, dass die Inflation im ersten Quartal aufgrund der teuren Nahrungsmittelpreise hoch bleiben wird, im zweiten Quartal
2008 jedoch zurückgehen sollte. Die straffen geldpolitischen Zügel der Notenbank zur Inflationsbekämpfung dürften beibehalten werden. Die Regierung könnte außerdem die Währungsabwertung beschleunigen, um den Kostendruck der steigenden Rohstoffpreise zu reduzieren."
Der indische Aktienmarkt befindet sich unterdessen wieder auf einem vernünftigeren Niveau.
"Hochspekulative Investoren reduzierten ihre Aktivitäten und Derivate-Positionen haben sich seit Januar halbiert. Das Unternehmensgewinnwachstum dürfte sich 2008 verlangsamen. Ein Hauptrisiko bleibt die Gefahr einer zu straffen Geldpolitik, die zu einem starken Rückgang des Wirtschaftswachstums führen könnte."
Morgan Stanley Real Estate Investment plant kräftiges Wachstum 12.3.08
 Die Morgan Stanley Real Estate Investment GmbH plant auch in diesem Jahr ein kräftiges Wachstum für den offenen Immobilienpublikumsfonds Morgan Stanley P2 Value (ISIN DE000A0F6G89) und den Spezialfonds Morgan Stanley EurAsia, der sich ausschließlich an institutionelle Investoren richtet.
Nachdem in den ersten zwei Monaten des Jahres 2008 für beide Fonds Investitionen in Höhe von 450 Millionen Euro getätigt werden konnten, plant für 2008 die Morgan Stanley Real Estate Investment GmbH Ankäufe in Höhe von 1,6 Milliarden Euro.
"Auch im Jahr 2008 wollen wir mit dem am Markt sehr gut nachgefragten Morgan Stanley P2 Value weiter kräftig wachsen" sagte Walter Klug, Geschäftsführer der Morgan Stanley Real Estate Investment GmbH. "In Asien hält der Morgan Stanley P2 Value per Ende Februar 2008 Immobilien im Wert von 617 Mio. Euro und hat damit das höchste Investitionsvolumen aller Offenen Immobilienfonds in diesem Bereich. Einen gut diversifizierten Asienanteil in so kurzer Zeit aufzubauen war nur durch das bestehende Morgan Stanley Real Estate-Netzwerk vor Ort möglich", so Klug. "Das Portfolio des Fonds soll nunmehr auch in Nordamerika, insbesondere in den USA und selektiv in Kanada ausgebaut werden, in Europa sind nur noch ergänzende Investitionen in etablierte Immobilien- märkte mit Wachstumspotenzial vorgesehen", teilte Dietmar Riemenschneider, Geschäftsführer der Morgan Stanley Real Estate Investment GmbH mit. Es soll weiter verstärkt in Wohn-, Einzelhandels- und Logistikimmobilien investiert werden, um die Diversifikation nach Nutzungsarten weiter zu optimieren.
State Street analysiert die jüngste BRIC-Entwicklung 11.3.08
 Die State Street-Experten analysieren die jüngste Entwicklung an den Märkten. Dabei haben die aktuellen Probleme viele aus heiterem Himmel getroffen. In vorangegangenen Perioden der Risikoaversion kamen die Probleme meist aus der Peripherie der Finanzmärkte: Als die Märkte in Shanghai vor einem Jahr am 28. Februar 2007 über Nacht eine 9-Prozent-Korrektur erlebten, sagten böse Zungen, die Marktkorrektur war "Made in China", wie alles andere auch. Die Marktabkühlung dieses Sommers begann ebenfalls in den Emerging Markets. Inzwischen hat sich aber das Bild wieder aufgehellt: Geld fließt wieder reichlich in die Schwellenländer wie Emerging Europe und Lateinamerika. Brasilien, Indien und China können sich ebenfalls über zunehmende Investitionen freuen. Das sind drei der BRIC-Wirtschaften, die immerhin 12 Prozent des Welt BIPs ausmachen. Generell haben die Schwellenländermärkte ihre entwickelten Wettbewerber seit Anfang des Jahres übertroffen. Diese Entwicklung reflektiert das starke makroökonomische Fundament der Schwellenländer. China hat beispielsweise Reserven in Fremdwährungen, die 48 Prozent des BIP ausmachen, in Russland liegen sie bei 39 Prozent, in Indien bei 26 Prozent und in Brasilien bei 15 Prozent. Damit ist der Gegensatz zu den USA, dem weltgrößten Nettoschuldner, enorm. Früher waren Währungskrisen ein Synonym für Schwellenländer, aber heute ist es der Dollar-Index, der in der letzten Woche neue Tiefstände erreicht hat.  "Hierbei sind sicherlich technische Faktoren am Werk, aber es schreit nicht nach einem globalem wirtschaftlichen Armageddon, eher im Gegenteil. Die vorläufige Erholung der monetären Ströme in die BRICs könnte ein frühes Zeichen dafür sein, dass die Märkte beginnen die Klagemauer der Kreditkrise zu überwinden, heißt es weiter.
Kaldemorgen (DWS) mit Absicherungsstrategie erfolgreich  11.3.08
 Der Manager des DWS Vermögensbildungsfonds I (ISIN DE0008476524) kann insgesamt recht zufrieden sein: "Der Februar 2008 war geprägt von schlechten konjunkturellen Datenpunkten, insbesondere für die US-Wirtschaft und verhaltenen Ausblicken auf der Unternehmensseite. Unterstützt von weiter steigenden Rohstoffpreisen sowie Übernahmen (BHP/Rio; Vale/ Xstrata) konnten sich die Sektoren Energie und Rohstoffe von dem negativen Markttrend abkoppeln. Defensive Sektoren hingegen konnten sich nicht von der Abwärtsbewegung lösen und so verloren Versorger und Telekommunikationsunternehmen ca. 5%. Der Fonds konnte sich aufgrund einer flexiblen Absicherung gut behaupten und schloss den Monat mit einem Gewinn von 0,5% ab. Aufgrund der relativen Attraktivität des US-Dollars wurden Positionen im Dollarraum weiter aufgebaut", so Fondsmanager Klaus Kaldemorgen in seinem aktuellen Kommentar.
Schüssler (DWS Top Dividende): Fonds erzielt Überrendite 7.3.08
 Das Management des DWS Top Dividende (ISIN DE0009848119) ist  mit dem abgelaufenen Monat recht zufrieden:
 "In einem weiterhin von der Wirtschaftskrise in den USA geprägten Marktumfeld verlor der MSCI World (EUR) nach volatilem Verlauf -2,9%. Dagegen konnte sich der Fonds mit +2,2% deutlich besser behaupten. Aufgrund des auf über 100 USD gestiegenen Ölpreises wirkte sich das Übergewicht in Energieaktien (Formosa, Marathon Oil, Woodside, Transocean) besonders positiv aus. Vereinzelt gab es auch im Grundstoffbereich (Franco-Nevada), sowie im Telekomsektor (Chungwha Telecom) deutliche Kursgewinne. Auf der Verliererseite standen erneut Finanztitel (UBS, HBOS) sowie Konsumwerte (Wolters Kluwer, PagesJaunes). Im Februar verhielt sich das Fondsmanagement weiter abwartend und erhöhte lediglich leicht seine Position in C&C. Auf der Verkaufsseite wurden bei K+S Gewinne mitgenommen", so der Fondsmanager Dr. Thomas Schüssler.
Allianz Global Investors: Erste Einstiegschancen 7.3.08
 Das Kapitalmarktanalyseteam von Allianz Global Investors erwartet in den kommenden Wochen eine Probe der Widerstandskraft der Aktienmärkte. Die Serie aus eher schwachen US-Konjunkturdaten sowie erneuten Abschreibungen im Bankensektor setzte sich auch in den vergangenen Wochen fort. Doch es gibt ein Hoffnung: Im Gegensatz zum Januar, als jede schlechte Nachricht noch mit einem Donnerschlag ihren Nachhall auf dem Börsenparkett fand, zeigten sich die Aktienmärkte zuletzt sehr widerstandsfähig. Dennis Nacken aus dem Kapitalmarktanalyseteam erachtet es noch als verfrüht, von einer Trendwende zu sprechen. Zumindest in den nächsten Wochen sei davon auszugehen, dass die Widerstandskraft der Märkte noch auf die eine oder andere Probe gestellt wird. Die Unsicherheiten über die weitere wirtschaftliche Entwicklung belaste bis dahin. Auf der anderen Seite scheine das Fundament der Aktienmärkte solide genug, um weiteren Belastungsproben standhalten zu können. So stehe die Weltkonjunktur durch Schwellenländer auf breiteren Füßen. Zusätzlich seien auch die Unternehmensgewinne besser gefeit vor Abschwächungsphasen.
Gleichzeitig ist der Pessimismus der Marktteilnehmer hoch.Dies bewertet der Experte Nacken als gutes Zeichen. Denn wenn kaum noch jemand ins Bärenlager wechseln kann, haben sich die Investoren überwiegend auf den Abschwung eingestellt und bereits verkauft, was sie verkaufen wollten.
Nicht zuletzt aus diesem Grund sollten risikobewusste Investoren überlegen, die gefallenen Kurse zum Einstieg für längerfristige Investments zu nutzen. Dabei könne der Einstieg auch in mehreren Schritten erfolgen, um im derzeit volatilen Marktumfeld die Durchschnittskosten zu nutzen. Dabei sollte auch die Abgeltungssteuer nicht aus dem Blick verloren werden, so der Experte von Allianz Global Investors.
JPMorgan Investmentbarometer: Stabiles Vertrauen 06.03.08
 Trotz der volatilen Entwicklung an den Börsen haben die deutschen Privatinvestoren weiterhin Vertrauen in die Aktienmärkte: Der Anteil der Börsen-Optimisten stieg um 0,5 Prozentpunkte leicht an. Mit 45,1 Prozent ist somit nach wie vor fast jeder zweite Befragte überzeugt, dass sich der deutsche Aktienmarkt in den nächsten sechs Monaten positiv entwickeln wird. Der Anteil der Pessimisten, der sich im turbulenten Januar 2008 fast verdoppelt hatte, sank wieder deutlich: Die Quote der Börsen-Skeptiker fiel um 4,4 Punkte auf 22,5 Prozent. Stattdessen legte die Gruppe derjenigen, die eine abwartende Haltung eingenommen haben, wieder zu. Dies sind die Ergebnisse des Investmentbarometers von JPMorgan Asset Management. "Nachdem im Januar eine stärkere Polarisierung zwischen Optimisten und Pessimisten zu beobachten war, beurteilt nun wieder rund ein Drittel der Befragten die Marktentwicklung neutral", erläutert Jean Guido Servais, Marketing Director für Deutschland, Österreich und die Schweiz bei JPMorgan Asset Management.
Der Mittelwert aus allen Antworten stieg im Februar 2008 nach vier negativen Monaten erstmals wieder leicht an. Mit einem Plus von 0,6 hat der Index nun ein Niveau von 2,4 Punkten erreicht. Die Stimmung hat sich sowohl bei den weiblichen als auch bei den männlichen Befragten verbessert, die Dynamik ist jedoch recht unterschiedlich: Während der Indexwert der Männer lediglich um 0,1 Punkte zulegte und nun genau auf dem Durchschnittswert von 2,4 liegt, haben die weiblichen Befragten mit einem Anstieg von 1,6 Punkten sogar ein überdurchschnittliches Stimmungsniveau erreicht (2,5 Punkte).
"Dass die üblicherweise vorsichtigeren Anlegerinnen eine größere Zuversicht als die befragten Männer zeigen, hat es seit Beginn der Studie im März 2002 noch nicht gegeben", betont Jean Guido Servais.
Mit der Stimmung der Anleger hat sich auch das Investmentklima etwas verbessert: Die Bereitschaft der Privatanleger, in den nächsten sechs Monaten weitere Investitionen vorzunehmen, wuchs zum zweiten Mal in Folge. Mit einem Plus von 4,1 Punkten plant nun wieder fast jeder zweite befragte Privatanleger (47,5 Prozent), innerhalb eines halben Jahres zu investieren.
Eine uneinheitliche Entwicklung gab es bei den favorisierten Anlageformen für weitere Investments. Fonds liegen weiterhin in der Anlegergunst vorn, mussten aber 2,1 Punkte auf 25,4 Prozent abgeben. Sie sind aber weiterhin interessanter als sicherheitsorientierte Anlagen wie das Sparbuch (13,5 Prozent: Rückgang von 4,1 Punkten) oder Tagesgeldkonten (erstmals abgefragt: 9,5 Prozent). Parallel zum Börsenvertrauen stieg der Anteil derjenigen, die Direktinvestments in Aktien bevorzugen, wieder leicht an. Er erhöhte sich um 1,0 Punkte auf 11,3 Prozent.
Raw (BlackRock): Glänzende Aussichten im Rohstoffsektor  28.02.08
 Catherine Raw, Fondsmanagerin im BlackRock Natural Resources-Team, im Rückblick: Demnach haben die Rohstoffmärkte während der vergangenen sieben Jahre eine anhaltende Hausse erlebt. Begründet wird die Entwicklung vor allem mit der steigenden Nachfrage aus Schwellenländern wie China
und Indien. In diesem Jahr scheint die US-Wirtschaft zu schwächeln. Dabei ist noch nicht deutlich, wie sich diese Schwäche auf das Wachstum aufstrebender Volkswirtschaften wie China auswirken wird. Dennoch erwartet BlackRock weiterhin hohe Rohstoffpreise - die Bedenken des Marktes teilt das Unternehmen nicht. "In den letzten Jahren ist Chinas Wirtschaft immer unabhängiger von Exporten geworden. Die Auswirkungen einer möglichen Rezession in den USA würden sich für China mit weniger
als ein Prozent auf deren BIP-Wachstum auswirken (Quelle: Rio Tinto, Februar 2008).
Allein im Jahr 2007 ist das BIP um 11,4 Prozent gestiegen; eine Reduzierung des Wachstums würde nur marginale Auswirkungen auf den Rohstoffverbrauch haben. Dazu kommt, dass über 80 Prozent des in China produzierten Stahls und 82 Prozent der produzierten Kupferrohre im Inland verbraucht
werden", so die Strategin.  
Und noch etwas spreche für steigende Preise: Das Angebot an Rohstoffen wird überschätzt, so
Raw. So wachse die Produktion schleppend - Grund hierfür sind nach wie vor lange Lieferzeiten für Arbeitsgeräte und unvorhergesehene Störungen an neuen Produktionsstätten. Zusätzlich führt der mangelhafte Ausbau der Infrastruktur in wichtigen Gegenden zu Engpässen in der Versorgungskette, wie das beispielsweise in einigen australischen und südafrikanischen Häfen der Fall ist. Erst im Januar legten Stromausfälle in Südafrika die gesamte Bergbauindustrie des Landes für kurze Zeit lahm.
Wengust (Griffin Europ. Oppts.): Enttäuschendes Ergebnis  27.2.08
 "Der Januar erwies sich als ein sehr schwieriger Monat für die weltweiten Aktienmärkte und verzeichnete allgemein deutliche Kursrückgänge. Wir hielten, im Vergleich zu einigen unserer Mitbewerber, an unserer defensiven Haltung fest. Der Fonds besitzt einen bedeutenden Anteil an Barmitteln sowie einen Hedge auf den Index. Trotzdem war der Verlust des Fonds insgesamt enttäuschend und die starke relative Performance nur ein Trostpflaster. Wir bleiben nach wie vor vorsichtig und rechnen mit einer Fortsetzung der Marktvolatilität. Wir meinen jedoch auch, dass auf diesen Kursniveaus besonders gute Werte in einigen Bereichen des Portfolios zu finden sind", so Harald Wengust, Manager des Griffin European Opportunities Fund (ISIN IE0031826153) in seinem aktuellen Marktkommentar.
Albrech & Cie Optiselect: Stockpicking bleibt angesagt  26.2.08
 Bei Albrech & Cie Optiselect (ISIN LU0107901315) äußert man sich im aktuellen Bericht recht
zufrieden: "23,7% Liquidität hielten wir am 31.12.07 - Ultimo Januar waren es noch 18,3%. Discountzertifikate, Stillhalterverpflichtungen und Liquiditätsanteil sind jetzt die Instrumente des Feintunings. Der langfristig große Wurf gelingt uns aber über das klassische Stockpicking. Deshalb haben wir bei 2 alten Bekannten (Intel und Pfizer) zugekauft. Durch den Ausbau der Positionen in Form von Stillhaltergeschäften schlagen wir 3 Fliegen mit einer Klappe:
1. Angesichts der derzeit hohen Volatilitäten vereinnahmen wir hohe Prämien.
2. Über die Wahl des strike prices können wir Chance (Prämienhöhe) und Risiko (Abstand zum aktuellen Marktpreis) feinadjustieren.
3. Mit dem geschriebenen Put verpflichten wir uns die Aktie eventuell abzunehmen, müssen den US-Dollarkurs jedoch noch nicht fixen. Das heißt, wir haben eine positive Einschätzung zu dem jeweiligen Unternehmen, sehen aber noch nicht eindeutig den Tiefstpunkt bei der Währung. Völlig neu im Portfolio sind die mexikanische Cemex (ebenfalls geschriebener Put) und die Jungheinrich. Gerade für diese beiden Unternehmen gilt: Eine dringend notwendige Restrukturierung der US Volkswirtschaft, mit möglichen Folgen für die Ertragserwartungen weltweit (ein Rückgang von ca. 20%), ist nach unserem Bewertungsmodell in die asiatischen und europäischen Märkte eingepreist. Wir freuen uns auf weitere (Nach-) Kaufkurse bei den einzelnen Titeln", so Experten.
ifo-Geschäftsklimaindex gestiegen  26.2.08
 Der ifo-Geschäftsklimaindex konnte im Februar den zweiten Anstieg in Folge verzeichnen. Er klettert um 0,7 auf 104,1 Punkte. Begründet wird dieses Plus mit der verbesserten Einschätzung der aktuellen Lage. So beurteilen die Unternehmen diese deutlich positiver als im Vormonat. So legte diese Komponente um 2,4 Zähler auf 110,3 Punkte zu. Bezüglich der Geschäftstätigkeit in den kommenden sechs Monaten gab es weniger zuversichtliche Antworten als noch im Januar geäußert: Die Erwartungskomponente fiel von 99,0 auf 98,2 Zähler.
DWS favorisiert in Europa defensive Branchen  21.2.08
 DWS berichten sieht die Impulse für den Kurseinbruch von den US-Märkten ausgehend.
Allerdings waren die europäische Börsen stärker von den Kursverlusten betroffen. Gerade um Finanzwerte machten Aktienkäufer einen Bogen. Auch in der nächsten Zeit dürfte - so die DWS-Strategen - Unsicherheit den Handel in Europa bestimmen. Die große Diskrepanz bei den Früh-Indikatoren ZEW und Ifo ist ein Beispiel für die aktuelle Orientierungslosigkeit. Die DWS vermutet, dass das laufende Jahr in Europa unter dem Stern großer, hoch kapitalisierter Large Caps steht. "Der Fokus im Aktien-Fondsmanagement des Hauses wird deshalb voraussichtlich auf Blue Chips mit hoher Marktkapitalisierung und geringer Schuldensituation liegen. Finanztitel gehören auch in den kommenden Wochen eher seltener dazu. Stärker im Visier der Fondsmanager: Defensive Branchen", so die DWS in ihrem aktuellen Marktausblick. Dabei erfreuen sich Aktien aus dem Pharmasektor oder aus dem Bereich Telekommunikation wieder erhöhter Aufmerksamkeit.
DWS bewertet USA langfristig positiv  20.2.08
 Die Analysten der DWS berichten darüber, dass sich die USA als Auslöser der internationalen Kursturbulenzen bezeichnen dürfen. Dabei gebe es aber schon eine kuriose Begebenheit: So sank der Dow Jones im Januar - selbst in der Spitze - nicht mehr als zehn Prozent. Am Ende betrug das Minus nicht einmal drei Prozent. Bei der Branchenallokation habe es sich gelohnt, IT -Titel zu meiden und stattdessen auf Baustoffe zu setzen. Finanzwerte hätten, anders als in Europa, verhältnismäßig gut abgeschnitten. Auch in der nächsten Zeit dürfte sich - so glaubt man bei der DWS - das Bild an den US-Märkten nicht spürbar aufhellen. "Im Gegenteil, die Wahrscheinlichkeit einer Rezession wird voraussichtlich weiter zunehmen. Der Markt wird nur mit reichlicher Verzögerung im Nachhinein feststellen können, ob tatsächlich ein Wachstumsrückgang in zwei aufeinander folgenden Quartalen eingetreten ist. Egal, ob eine Rezession eintritt oder vermieden werden kann, die kommenden Monate werden vermutlich sehr volatil bleiben. Wachsende Arbeitslosigkeit, sowie ein sinkendes Gewinnwachstum, vor allem in der Finanzbranche, können vorübergehend das Empfinden einer gefühlten Rezession schüren. Auch zahlreiche Zwangsvollstreckungen von Wohneigentum trüben die Stimmung. 2007 ist die Anzahl von Hypothekenkreditausfällen zum Vorjahr um 75 Prozent gestiegen."
Allerdings dürfte es langfristig gesehen wieder aufwärts gehen. So könnten weitere Zinssenkungen durch die US-Notenbank belebend wirken. Auch das US-Konjunkturpaket mit einem Umfang von 150 Milliarden Dollar dürfte - so die DWS - das Stimmungsbild merklich aufhellen und den Finanzmärkten sowie der Realwirtschaft Erleichterung verschaffen.
Millendorfer (Raiffeisen-Osteuropa): Attraktive Einstiegsniveaus 19.02.08
 Die Fondsmanagerin des Raiffeisen-Osteuropa-Aktien (ISIN AT0000936513), Angelika Millendorfer, blickt auf eine schwache Tendenz im vergangenen Monat, hegt aber Hoffnung für die weitere Entwicklung: "Die osteuropäischen Aktienmärkte konnten sich dem schwachen internationalen Umfeld nicht entziehen und verzeichneten einheitlich Kursabschläge. Die Kurskorrektur ist vor allem auf die Angst der Investoren über eine globale Wachstumsabschwächung in Folge der US-Subprime-Krise zurückzuführen, was auch auf die osteuropäischen Volkswirtschaften durchschlagen könnte. Bei vielen Unternehmen sehen wir derzeit wieder attraktive Einstiegsniveaus, da die Bewertungen deutlich günstiger wurden und der anhaltende Konvergenzprozess auch in den nächsten Jahren für überdurchschnittliche Wachstumsraten der osteuropäischen Länder spricht."
Pioneer Investments: Sorgen bezüglich USA  19.2.08
 Pioneer Investments registriert mit gemischten Gefühlen das amerikanische Marktgeschehen: "Trotz Anzeichen einer Gewöhnungshaltung blieb die US-Börse bis zuletzt anfällig für Hiobsbotschaften zur Subprimekrise. Trotz zunehmender Wachstumsrisiken sorgte die Fed-Senkung dennoch für eine Überraschung. Unerwartet hinsichtlich Timing und Umfang initiierte der 75 BP-Schritt zum Jahrestief eine Erleichterungsrallye. In die anfängliche Begeisterung mischten sich rasch Zweifel über die Notmaßnahme. Nach einer Richtungskorrektur der Börse blieben die weiteren Kursgewinne verhalten."
Nach der vorwiegend von den Großbanken und Investmenthäusern geprägten Auftaktphase mit mehrheitlich belastenden Rückwirkungen auf die US-Börse geht die Berichtssaison laut Pioneer "nun in die Breite des Marktes": "Tendenziell sollte sich der Nachrichtenfluss von Unternehmensseite dabei verbessern. Jedoch wurden die Gewinnprognosen in den diversen Sektoren bisher nicht nennenswert revidiert. Die Anfälligkeit der Wall Street gegenüber Gewinnenttäuschungen bleibt folglich ein Risikofaktor der Börse."
NESTOR Europa mit schwacher Entwicklung 19.02.08
 Beim NESTOR Europa Fonds (ISIN LU0054735948) blickt man auf einen sehr schwachen Börsenmonat zurück: "Nachdem sich die meisten großkapitalisierten Unternehmen bislang im Rahmen der aktuellen Börsenschwäche achtbar aus der Affäre gezogen haben, mussten sie gleich an den ersten Tagen des neuen Börsenjahres starke Verkaufswellen verkraften. Dabei traf es auch vermeintlich defensive Aktien aus dem Nahrungsmittel- und Versorgersektor. Im Konsumgüterbereich macht sich zunehmend der spürbare Kaufkraftentzug durch Inflation und die deutsche Mehrwertsteuererhöhung bemerkbar. Auch die permanent schlechten Nachrichten aus dem Finanzsektor dürften kaum zu einer Verbesserung des Konsumklimas beitragen. Wenngleich die Industrie noch von einem Nachlauf der lebhaften Konjunktur profitiert, preist die Börse inzwischen eine deutliche Abkühlung ein. Höchste Aufmerksamkeit verlangt derzeit die Entwicklung der amerikanischen Krditversicherer, da deren Bonität entscheidend für die Abschreibungsvolumina zahlreicher Banken ist. Solange sich der internationale Finanzsektor auf dünnen Eis befindet, dürften sich die Aktienmärkte in einer volatilen Grundverfassung befinden. Eine Rückbesinnung auf die ansonsten soliden fundamentalen Unternehmensdaten ist daher kurzfristig noch nicht zu erwarten."
Gerhardt (DWS Top 50 Asien) reduziert chinesischen Aktienanteil  14.02.08
 Thomas Gerhardt, Fondsmanager des DWS Top 50 Asien (ISIN DE0009769760), zur Entwicklung in Fernost:
"Asiatische Märkte starteten unsicher in das Jahr, da sich die Anleger weiter über die Folgen einer möglichen US-Rezession aufgrund der Kreditkrise und des Risikos von Zahlungsausfällen bei US-Anleiheemittenten sorgten. Gemessen am MSCI AC Far East Index erlebte die Region ein deutliches Minus von 9,8%. Japanische Aktien verzeichneten eine Outperformance in Euro; sie profitierten dank der Auflösung von Yen-Carry-Trades von hohen Währungsgewinnen. Chinesische Aktien blieben aufgrund von antiinflationären Regierungsmaßnahmen in Form von Preiskontrollen für Grundnahrungsmittel deutlich hinter ihren asiatischen Pendants zurück. Zudem wurde der Mindestreservesatz um 50 Bp. angehoben. Der Fonds reduzierte seine Gewichtung chinesischer Aktien deutlich."
Gebhardt (DWS) erwartet weiterhin volatile Märkte  13.02.08
 Mit gemischten Gefühlen reflektiert Henning Gebhardt, Fondsmanager des DWS Investa (ISIN DE0008474008) den vergangenen Monat : "Im Januar kam der deutsche Markt unter Abgabedruck. Insbesondere am 21.01. gab es einen Kursrutsch von ca. 7%. Sorgen um eine Abkühlung der US-Wirtschaft und Abstrahlungseffekte auf andere Ökonomien bestimmten das Bild. Die US Notenbank reagierte schnell mit weiteren Zinssenkungen um 0,75% und 0,5%. Daraufhin konnten sich die Märkte am Monatsende stabilisieren. Auch der Fonds blieb von der Volatilität nicht verschont und gab etwa so viel wie der Vergleichsindex DAX ab (ca. -15%). Wir erwarten für die Zukunft weiterhin volatile Märkte. Wir bleiben bei unserer Strategie und fokussieren uns auf Titel mit stabilen Geschäftsmodellen, die auch in einem schwierigeren ökonomischen Umfeld Gewinnwachstum versprechen. Wir sehen weiterhin interessante Investmentmöglichkeiten bei deutschen Aktien."
Invesco: Konsum in Asien - eine viel versprechende Anlage 11.02.08
 Bei Invesco sieht zuversichtlich nach Osten: Während sich die westliche Welt mit Rezessionsängsten und den Problemen der gesellschaftlichen Alterung plage, strotzen die asiatischen Länder vor Vitalität.
Die Wachstumsdynamik verbunden mit den günstigen demographischen Trends in Asien sprechen demnach für eine viel versprechende Anlagestory. Stützend wirkende Regierungsprogramme und steigende Investitionsausgaben werden nach Meinung der Experten dazu beitragen, dass die asiatischen Volkswirtschaften auf absehbare Zeit auf ihrem Wachstumskurs bleiben. Davon profitieren vor allem die Einwohner Asiens. Wie Invesco erläutert, hat sich das reale Pro-Kopf-Einkommen in China in den vergangenen 10 Jahren mehr als verdoppelt; in Indien ist es um 55% gestiegen. Steigende Einkommen und höhere Sparquoten sorgen für zahlungskräftige private Haushalte. Neben der wachsenden Gruppe der sehr Wohlhabenden (High-Net-Worth-Individuals) "verteilen sich diese Vermögenszuwächse vor allem auf die gebildeten Schichten und hochqualifizierten Fachkräfte mit hohen verfügbaren Einkommen und dem damit verbundenen Ausgabepotenzial für Konsumgüter und Verbraucherdienstleistungen", so die Manager, die ergänzen: "Die aufstrebende Mittelschicht stellt den zentralen Mechanismus zur Wiederbelebung der Region durch neue Konsumansätze dar."
Und weiter heißt es: "Gerade die arbeitende Bevölkerung legt viel Wert auf Lifestyle und Gesundheit und hat einen hohen Nachfrage nach Verbraucherdienstleistungen - von Bildungsangeboten bis zu Reisen.". Angesichts des anhaltenden Wachstums der riesigen asiatischen Bevölkerung meint Invesco, dass "strukturelle Veränderungen durch Urbanisierung und neue Beschäftigungsmuster die asiatische Verbrauchernachfrage auf viele Jahre hinaus nachhaltig stützen werden." Unterdessen würde die fortschreitende Modernisierung das Wachstum der Verbraucherkredite beschleunigen, die für eine weitere strukturelle Veränderung in der Dynamik der Konsumausgaben sorgt. Die Kaufkraft legt zu und ermöglicht es der neuen wohlhabenden Schicht, Wünsche nach Luxusgütern, Autos, moderner Unterhaltungselektronik oder exotischen Reisen zu finanzieren.
Invescos Fazit: "Die Kombination aus Bevölkerungs-, Beschäftigungs- und Wirtschaftswachstum sowie individuellem Vermögenszuwachs verändert das Konsumverhalten in allen Bereichen - von den Produkten des täglichen Bedarfs bis zu Luxusgütern und speziellen Dienstleistungen." Dabei empfehlen sie, sich diese noch in einem frühen Stadium befindliche Anlagestory genauer anzuschauen. "Die Zeit ist reif für ein Aufblühen des asiatischen Konsumsektors."
Kaldemorgen (DWS) setzt auf flexible Absicherungsstrategie 08.02.08
 Der Manager des DWS Vermögensbildungsfonds I (ISIN DE0008476524), Klaus Kaldemorgen, blickt auf unruhige Wochen zurück: "Der Januar 2008 war geprägt von neuerlicher Unsicherheit hinsichtlich der konjunkturellen Aussichten, insbesondere für die US-Wirtschaft. Begleitet von enttäuschenden makroökonomischen Daten, sowie erneuten Problemen im Finanzsektor kam es zu einem Ausverkauf an den intern. Aktienbörsen und zu erneuten Zinssenkungen durch die amerikanische Notenbank. Besonders stark litten zyklische Sektoren wie IT und Energie. Die Schwerpunktinvestments in qualitativ hochwertige und rel.
konjunkturunabhängige Werte, u.a. aus den Bereichen Pharma, Telekom u. Versorger haben sich im rel. Vergleich auch in den vergangenen Wochen gut behaupten können. Das Fondsmanagement behält die Strategie der flexiblen Absicherung bei. Die Kurssicherung des US-Dollars wurde aufgrund der relativen Bewertung aufgehoben".
DWS: Wachstumsinvestment Lateinamerika 08.02.08
 Die DWS blickt in ihrer aktuellen Ausgabe des DWS active auf die lateinamerikanischen Märkte. Dabei stellen sie Brasilien als ein Musterbeispiel für die Entwicklung in Lateinamerika dar. Inzwischen sei dieser Staat sogar Nettogläubiger gegenüber dem Ausland. Die Börse versetzte der wirtschaftliche Aufschwung von Brasilien und Co. regelrecht in Sambalaune: Der regionale Leitindex MSCI EM Latin America verzeichnete in den Jahren 2005 bis 2007 Zuwachsraten von fast 40 Prozent pro Jahr.
Und diese Geschichte ist kein Einzelfall. Nach DWS-Angaben erleben die Länder im Süden des amerikanischen Kontinents den stärksten Aufschwung seit mehr als vier Jahrzehnten. Es zeichnet sich ab, dass die Latino - Volkswirtschaften 2008 das fünfte Jahr in Folge mehr als vier Prozent wachsen. Dabei werden aller Voraussicht nach Argentinien, Bolivien, Peru und Venezuela die führenden Positionen innehaben. Es ist durchaus möglich, dass diese Volkswirtschaften ein Plus von bis zu sechs Prozent verbuchen. Zur Begründung dieses Aufschwungs wird auf den unstillbaren Appetit auf Rohstoffe aus Ländern wie China, Indien und anderer aufstrebenden Volkswirtschaften verwiesen. Gefragt sind Industriemetalle, Agrarrohstoffe, aber auch Öl und Gas. Da kein Abebben dieser Nachfrage zu erwarten ist, dürften die rohstoffreichen Länder Südamerikas in Zukunft weiter profitieren. Doch auch der steigende Durst auf Biokraftstoffe und so genannte Soft Commodities wie Mais, Zucker und Soja dürfte die Wirtschaft weiter ankurbeln. Sonnige Aussichten für Lateinamerika, der weltweiten Nummer eins bei Agrarrohstoffen, so die DWS-Experten.
Auch die Eckdaten dieser Länder klingen viel versprechend. So sind die Schuldenberge inzwischen deutlich kleiner geworden. Derzeit sind Leistungsbilanzüberschüsse sogar an der Tagesordnung. Dies wirkt sich auch auf die Ratingagenturen aus, in deren die Fokus die Bonität von Staatschulden steht.
Brasilien, Kolumbien und Peru gelten als die größten Favoriten für den Investment-Grade-Status. Chile und Mexiko haben ihn bereits. Und noch etwas spricht für ein Investment in diese Region: Mit fortschreitender Integration in die internationale Wirtschaft steht der Aufstieg multinationaler Unternehmen aus Lateinamerika - der so genannten Multilatinas bevor.  
Bleibt nur noch die Frage nach den Risiken:
Schwellenländer sind allgemein dafür bekannt, dass Wirtschaftskrisen, Inflation, Währungsschwankungen und politische Unwägbarkeiten für Turbulenzen sorgen können. Doch selbst wenn es in den USA zu einer Rezession kommen würde, sieht es nicht unbedingt düster für die Region aus. Sollte der Rohstoffhunger Chinas und Indiens anhalten - wovon die Experten derzeit ausgehen
- dürfte Südamerika aus seinem immensen Rohstoffreichtum weiter Profit schlagen können und sich von den Entwicklungen in den USA weiter abkoppeln können.
Raiffeisen Eurasien: Indien und China mit Minus 08.02.08
 Raiffeisen KAG zu den Investment-Aussichten ihres Eurasien-Fonds, der in den folgenden Anteilsklassen angeboten wird:
Raiffeisen-Eurasien-Aktien (A) Stückorder (ISIN AT0000745856)
Raiffeisen-Eurasien-Aktien (VT) Stückorder (ISIN AT0000745872)
Dabei sind die Fondsmanager mit der jüngsten Entwicklung nicht ganz zufrieden: "Die Aktienmärkte China und Indien mussten im Januar Kursrückgänge hinnehmen. Die schwachen Wirtschaftsdaten aus den USA haben die globalen Märkte gedrückt. In der Türkei litten vor allem Finanzwerte unter der Börsenkorrektur. In Russland wurden die günstigeren Kurse vor allem für Zukäufe im Ölsektor genutzt.
Derzeit ist der Fonds übergewichtet in der Türkei und untergewichtet in China, Indien und Russland. Auf Sektorebene ist der Fonds bei Finanztiteln, Versorgern und Industriewerten übergewichtet und in den Bereichen Energie, Telekommunikation und Rohstoffen untergewichtet."
Swiss Life rechnet mit Erholung  06.02.08
 Swiss Life blickt mit gemischten Gefühlen auf die Entwicklung an den Aktienmärkten zurück. Nachdem in den ersten drei Wochen des Jahres panikartige Verkäufe das Bild dominierten, änderte sich im Monatsverlauf das Bild: "Die überraschende Zinssenkung der Fed in Kombination mit - ausserhalb des US Wohnbausektors - vergleichsweise stabilen volkswirtschaftlichen Daten führte zu einer zaghaften Erholung des Marktes, die am 23. Januar begann. Eine nachhaltige Umkehr der Aktienmärkte zum Guten erwarten wir erst dann, wenn die Investoren einmal davon überzeugt sind, dass die USA im Jahr 2008 eine Rezession vermeiden können. Diese Annahme ist der zentrale Anker für unseren relativ konstruktiven Ausblick. Sollte sich unser Optimismus als gerechtfertigt erweisen, können Investoren und Vermögensverwalter die Tatsache, dass Aktienmärkte günstig bewertet sind, nicht länger ignorieren. Wir gehen aber nicht davon aus, dass sich diese Rezessionsängste in den nächsten Wochen bereits auflösen. In der kurzen Frist erwarten wir deshalb, dass die Aktienmärkte von Tag zu Tag sehr volatil bleiben und sich trendmässig seitwärts bewegen. Um einen neuen Aufwärtstrend zu starten, benötigen die globalen Aktienmärkte mehr Zeit", so der verhalten optimistische Ausblick.
Schüssler (DWS Top Dividende): Ausverkaufsstimmung  06.02.08
 Das Fondsmanagement des DWS Top Dividende (ISIN DE0009848119)  ist mit der Entwicklung im abgelaufenen Monat nicht zufrieden:
"Die schnelle Abkühlung der US-Wirtschaft nährte im Januar die Furcht vor einer globalen Wirtschaftskrise. Zur Monatsmitte führten panikartige Reaktionen an den asiatischen und europäischen Börsen zu dramatischen Kurseinbrüchen, während sich der US-Markt nach massiven Zinssenkungen schnell stabilisierte. Folgerichtig stürzte der MSCI World (EUR) um -10,1% ab, während der Fonds seine Verluste auf -9,7% begrenzen konnte. Vermutungen, dass eine Wirtschaftsabschwächung die Ölnachfrage dämpfen könnte, brachten Energieaktien (Formosa, Royal Dutch Shell, Marathon Oil, Diamond Offshore) unter Druck. Neben Finanztiteln (UBS) fielen Technologie- (Wincor) und Industriewerte (Metso) erneut negativ ins Gewicht. Nur Grund- und Rohstoffe (Franco-Nevada, K+S) widersetzten sich weitgehend dem Markttrend", so der Fondsmanager Dr. Thomas Schüssler.
HSBC:  Positiver Schwellenländer-Ausblick  01.02.08
 Christian Deseglise, Global Head of Emerging Markets Business von HSBC Investments, geht der Frage nach, ob die Volkswirtschaften der Emerging Markets der allgemeinen wirtschaftlichen Abschwächung trotzen können. Dabei sind seiner Meinung nach zwei Szenarien denkbar: Sollte es in den USA zu einer Rezession kommen, würden auch die Volkswirtschaften der Emerging Markets deutlich leiden. Immerhin importiert die USA 16 Prozent des Außenhandels der Schwellenländer.
Gebe es hingen in den USA eine Phase mit schwachem Wachstum, was nach Meinung des Experten wahrscheinlicher erscheine, so werde die Konjunktur in den Emerging Markets von einem boomenden Inlandskonsum und von steigenden Infrastrukturinvestitionen getragen. Ohnehin habe sich die Finanzlage der Emerging Markets in den letzten Jahren massiv verbessert, wie die hohen Investitionen einiger staatlicher Fonds dieser Länder und die hohen Devisenreserven dokumentierten.
Deseglise kommt zu folgendem Fazit: "Die Volkswirtschaften der Emerging Markets sind unverändert in einer guten Verfassung. Die amerikanische Konjunkturschwäche wird sich nicht zu stark auswirken. Die aufstrebenden Länder dürften sich zunehmend zu einem Hauptmotor der Weltwirtschaft entwickeln. Auch wenn einige Aktienmärkte der Schwellenländer wie China und Indien nicht billig sind, erwarten wir ein positives Jahr für Emerging Markets-Aktien. Russland und Brasilien sind attraktiv bewertet."
Woolnough (M&G)  Skepsis in Richtung USA  01.02.08
 Richard Woolnough, Manager des M&G Optimal Income Fund (ISIN GB00B1VMCY93) zu den US-Immobilien:
"Die US-Notenbank nimmt angesichts des einbrechenden Wohnungsmarktes und der Bedrohung eines scharf nachlassenden Wirtschaftswachstums drastische Zinssenkungen vor. Die in dieser Woche veröffentlichten Zahlen des S&P/Case-Shiller Composite-20 Index zeigen, dass sich die Konjunkturabschwächung beschleunigt. Die US-Hauspreise brachen im Jahr bis Ende November
2007 um 7,7 Prozent ein, was den tiefsten Fall seit Auflegung des Index im Jahr 1987 bedeutet.
Das ist schlimm genug, aber blickt man hinter die Schlagzeilen decken die Jahresvergleichszahlen einen alarmierenden Trend bei den US-Hauspreisen auf. Betrachtet man die vierteljährlichen Änderungen bei Hauspreisen und rechnet sie auf Jahresbasis um, so zeigt es, dass der Composite-20 Index um 16,2 Prozent gesunken ist, während der Composite-10 Index um 16,6 Prozent zurückgegangen ist. Der Abschwung nimmt schnell an Fahrt auf.  Wie die drastischen Zinssenkungen der US-Notenbank zeigen, ist sie sich der volkswirtschaftlichen Risiken überaus bewusst und wird sich ebenso dessen bewusst sein, dass ein einbrechender US-Wohnungsmarkt immer in einer Rezession oder mit einer Rezession einherging."
US-Wirtschaft wuchs langsamer 30.01.08
 Das Commerce Department teilt mit, dass die US-Wirtschaft im vierten Quartal 2007 annualisiert lediglich um 0,6 Prozent gewachsen ist. Dabei handele es sich um das niedrigste Wachstum seit fünf Jahren. Im Gesamtjahr 2007 gab es ein Wirtschaftsplus von 2,2 Prozent. In 2006 hatte dieses noch bei 2,9 Prozent gelegen.
Stanion (Barings): "Es fühlt sich nur an wie eine Rezession"  30.01.08
 Percival Stanion, Head of Asset Allocation, Baring Asset Management, bemerkt, dass sich die Lage der US-Wirtschaft, immerhin der Ausgangspunkt des derzeitigen Abschwungs, in den vergangenen Monaten nur leicht verändert hat. Während viele Experten eine Rezession erwarten, erachten dies die Strategen von Barings für eher unwahrscheinlich. "Wenn wir von unseren Erwartungen für die einzelnen Wachstumsfaktoren ausgehen, ist es schwer vorstellbar, dass die gesamte Wirtschaft von einer Rezession in diesem Jahr betroffen sein könnte. Eine Verlangsamung des Wachstums ist jedoch wahrscheinlich. Die Schwäche des US-Dollars wird vermutlich für steigende Exporte sorgen, wohingegen Investitionsausgaben gedämpft bleiben werden. Die Unternehmensbilanzen sind weitestgehend in Ordnung und es ist nicht davon auszugehen, dass sich etwas Vergleichbares, wie das Platzen der dotcom-Blase, wiederholen wird", so Stanion.
Insgesamt gehen die Barings-Strategen von einem abgeschwächten US-Wachstum von 1 bis 1,5% aus. Ähnliches wird auch für Europa, UK und Japan in Aussicht gestellt. "Wir erwarten ein Abklingen des Europäischen Wirtschaftswachstums, da ein stärkerer Euro sich negativ auf die Exporte auswirken sollte und sich die Probleme des Immobilienmarktes weiter ausbreiten. Wir erwarten Zinssenkungen der EZB, aber vermutlich nicht vor dem zweiten Halbjahr", so Stanion. Auf der anderen Seite könne die Wirtschaft in Asien sowie die Emerging Markets weiter zulegen.
"Die Aktienmärkte verzeichneten im Januar Rekordrückgänge und sind, verglichen mit Anleihen nach den letzten Zinsrückgängen, unserer Meinung nach nun angemessen bewertet. Wir bleiben zurückhaltend hinsichtlich der Aussichten für Aktien, aber gehen davon aus, dass wir in diesem Quartal wieder positiver werden. Innerhalb der Länder gewichten wir derzeit Emerging Europa über, da Russland sehr günstig scheint. Außerdem mögen wir auch weiterhin Emerging Asien, da wir langfristig für diese Märkte die besseren Wachstumsaussichten sehen und das stärkere Bankensystem. Zudem gelingt es ihnen ihre Verkaufsbemühungen auf die heimischen Konsumenten zu lenken.
Hinzu kommt, dass diese Länder von allen Lockerungen der Geldmarktpolitik der westlichen Länder profitieren werden, da ihre Währungen an den US Dollar gekoppelt sind", so der Ausblick.
Fidelity:  Warnung vor Panikverkäufen  29.01.08
 Fidelity International rät Anlegern angesichts der aktuellen Marktschwankungen zur Besonnenheit.
Dabei verweisen die Fondsmanager auf eine Analyse, die belegt, dass die Verluste besonders groß ausfallen, wenn man die besten Handelstage verpasst. Anleger sollten sich deshalb nicht zu übereilten Verkäufen verleiten lassen.
Die Marktanalyse zeige, dass für das Gesamtergebnis von Aktienanlagen eine langfristige Strategie entscheidend ist. So verfügten Anleger, die am 31. Dezember 1992 einen Betrag von 1.000 Euro investierten und 15 Jahre lang unangetastet ließen, am 31. Dezember 2007 über 4.036 Euro, gemessen am MSCI Deutschland.
Dies entspricht einem Plus von 303,6 Prozent. Wenn sie in diesem Zeitraum allerdings die 40 ertragreichsten Tage verpassten, gab ihr Vermögen um 40,6 Prozent auf 594 Euro nach.
Es sei dabei zu beachten, dass die stärksten Tage oft auf eine Korrektur folgen. Verpasst der Anleger, der während eines Abschwungs verkauft, den rechtzeitigen Wiedereinstieg, müssen größere Werteinbußen hingenommen werden. Aus diesem Grund seien Geduld und eine ruhige Hand bei kurzfristigen Schwankungen das Beste, so der Rat der Fidelity-Strategen.
Fondsmanagerwechsel bei Invesco   29.01.08
  1. Invesco Greater China Equity Fund
Invesco gab bekannt, dass zum 1. Januar 2008 Mike Shioa die Verantwortung für den Invesco Greater China Equity Fund (ISIN LU0048816135) von Samantha Ho übernommen hat. Samantha Ho nimmt die Rolle des Co-Managers wahr.
2. Invesco Global Select Equity Fund
Dana Love hat per 16. Januar 2008 die Verantwortung für den Invesco Global Select Equity Fund (ISIN
IE0030382356) übernommen. Bruce Harrop nimmt die Rolle des Co-Managers für den Fonds wahr. Tye Bousada hat aus persönlichen Gründen Invesco verlassen. Trotz des Fondsmanagerwechsels werde es keine Auswirkungen auf die Strategien der Fonds geben, so Invesco.
Die BVI-Sparplan-Statistik per 31.12.2007
 Anleger, die in den vergangenen 30 Jahren monatlich 100 Euro mit Aktienfonds Deutschland gespart haben, erzielten laut BVI im Schnitt 202.844 Euro. Dabei wurden insgesamt nur 36.000 Euro eingezahlt. Auch für Anleger, die weniger schwankende Fondsgruppen wie zum Beispiel Rentenfonds, Mischfonds oder Offene Immobilienfonds bevorzugen, zahlte sich das Sparen über mehrere Jahrzehnte aus. Dies ist den jüngsten Sparplanzahlen des BVI Bundesverband Investment und Asset Management per 31. Dezember 2007 zu entnehmen, die alle Fondskosten inklusive des Ausgabeaufschlags berücksichtigt.
Anleger, die seit Ende 1997 Monat für Monat 100 Euro in einen Aktienfonds Deutschland eingezahlt haben, erzielten per 31. Dezember 2007 ein Depotvermögen von 18.063 Euro. Dies entspricht einer durchschnittlichen jährlichen Rendite von 7,9 Prozent.
Somit konnten bei zehnjähriger Spardauer zwischenzeitliche Turbulenzen, wie zum Beispiel der dramatische Kurseinbruch zwischen 2000 und 2003, mit Blick auf eine tendenziell wachsende Wirtschaft durch steigende Aktienkurse mehr als ausgeglichen werden, schreiben die BVI-Statistiker. In den längerfristigen Sparprozessen über 20 bzw. 30 Jahre erreichten Anleger gemäß BVI sogar durchschnittliche jährliche Renditen von 8,8 Prozent bzw. 9,9 Prozent.

"Selbst deutliche Rückgänge wie seit Jahresanfang 2008 können Anleger mit langem Atem wenig anhaben. Dies zeigt eine Zeitreihe der in der Vergangenheit erzielten Ergebnisse von internationalen
Aktienfonds- Sparplänen. So bewegten sich die Jahresrenditen im Zehn-Jahres-Vergleich in einer Bandbreite zwischen minus 3,0 Prozent (Ende März 2003) und plus 19,1 Prozent (Ende März 2000).
Im 30-jährigen Zeitraum lagen die Werte dagegen wesentlich dichter zusammen (zwischen 6,1 Prozent Ende September 1990 und 11,3 Prozent Ende März 2000). Im zeitlichen Rückspiegel relativieren sich Börsenschwächen demnach deutlich. Daher sollten Sparer mit einem langfristigen Anlagehorizont in erster Linie auf die Ertragschancen von Aktienfonds setzen. Gegen Ende der Spardauer empfiehlt es sich aber stets, - je nach Kapitalmarktentwicklung - schrittweise in schwankungsärmere Fondsgruppen, wie z.B. Rentenfonds und Offene Immobilienfonds, umzuschichten", bilanziert der BVI.
Weiter heißt es: Das Vermögen der Anleger belief sich nach einer Spardauer von 30 Jahren bei internationalen Aktienfonds auf 145.037 Euro per 31. Dezember 2007. Wer zuvor zehn Jahre Monat für Monat 100 Euro eingezahlt hatte, verbuchte im Schnitt 14.183 Euro. Bei europäischen Aktienfonds belief sich das Vermögen nach zehn Jahren auf 15.282 Euro und nach 30 Jahren auf 140.834 Euro.
Mit Euro-Rentenfonds erzielten Anleger nach zehn Jahren im Schnitt eine jährliche Wertsteigerung von 2,7 Prozent. Aus monatlich 100 Euro resultierte nach 30 Jahren ein Vermögen von 92.089 Euro. Dies entspricht einem durchschnittlichen Zuwachs von 5,7 Prozent pro Jahr. Die Resultate globaler Rentenfonds sind vor allem im Zehn-Jahresbereich durch die Euro-Stärke belastet. Diese Fondsgruppe erwirtschaftete jährliche Steigerungen zwischen 1,0 Prozent (zehn Jahre) und 5,6 Prozent (30 Jahre).
Nach 30 Jahren monatlichem Sparen mit Offenen Immobilienfonds verbuchten Anleger per 31. Dezember 2007 ein Vermögen von 81.449 Euro (Rendite: 5,0 Prozent p.a.). In den kürzeren Zeiträumen lagen die Ergebnisse dieser wertstabilen Fondsgruppe im Mittel bei 4,1 Prozent (nach 20 Jahren) bzw. 2,8 Prozent (nach zehn Jahren), wie aus der aktuellen BVI-Sparplan-Statistik hervor geht.
Griffin (Ottoman Fund): Ountperformance der Golfregion  25.01.08
 "Angesichts der angespannten Weltmarktlage war der Dezember in den meisten Schwellenmärkten im Vergleich zum Vorjahr ein relativ bescheidener Monat. Die Märkte in der Golfregion wiesen die stärkste Performance auf. Die meisten Anleger hielten sich in der Türkei aufgrund von Presseberichten über hohe Inflationsraten im November zurück. Russland entwickelte sich am besten angesichts der im März anstehenden Präsidentschaftswahlen und den damit verbundenen klareren politischen Entwicklungen", so der aktuelle Fondsmanager - Kommentar des Griffin Ottoman Fund (ISIN IE00B0T0FN89).
Wengust (Griffin Europ. Oppts.): Starke Schwankungen 24.01.08
 "Im Dezember herrschten auf globalen Aktienmärkten untypische starke Schwankungen. Nachdem die Fed monatelang an einer verbesserten Kommunikationsstrategie gearbeitet hatte, erreichte sie damit, einen Eindruck von Unentschlossenheit und fehlender Kontrolle zu hinterlassen, als einen Tag nach einer vorsichtigen Bewegung des Zinssatzes die Bekanntgabe eines global koordinierten Plans zur Beruhigung der Spannungen auf dem Kreditmarkt erfolgte. Die Fed sollte gemeinsam mit der EZB, der Bank of England, der Bank of Canada und der Schweizerischen Nationalbank eine Reihe von Maßnahmen ergreifen, die darauf abzielen, kurzfristig Liquidität in Finanzmärkte zu pumpen. All dies geschah vor dem Hintergrund einer unklugen Umstellung auf eine neutrale Haltung nach der Zinssatzsenkung im Oktober, welche wiederum rasch aufgegeben wurde, als klar wurde, dass die Wirtschaft und Märkte weitere finanzielle Erleichterung benötigen", so Harald Wengust, Manager des Griffin European Opportunities Fund (ISIN IE0031826153), in seinem aktuellen Marktkommentar.
TMW Immobilien Weltfonds öffnet wieder  24.01.08
 

Der TMW Immobilien Weltfonds wird für seine Anleger wieder geöffnet. Ab Schlusstag Donnerstag, den 7. Februar 2008 können wieder Anteile an dem global investierenden Offenen Immobilienfonds  erworben werden.In den vergangenen neun Monaten war der Vertrieb neuer Anteile vorübergehend ausgesetzt worden, um die Liquiditätsquote im Fonds zu begrenzen. Die mit einer stark erhöhten Liquidität einhergehende Gefahr der Verwässerung der Fondsrendite wurde so vermieden, ebenso wie der negative Einfluss eines überhöhten Anlagedrucks auf die Auswahl der Fondsimmobilien.
„Mit einer Rendite in Höhe von 6,1 Prozent und einer Liquiditätsquote von 8,3 Prozent zum 31. Dezember 2007 haben wir unsere mit der Aussetzung verbundenen Ziele erreicht“, erklärt Sebastian Lohmer, für das Portfoliomanagement verantwortlicher Geschäftsführer der TMW Pramerica Property Investment GmbH „und können nun für anstehende Neuinvestitionen wieder zusätzliche Mittel in den Fonds aufnehmen.“

Portfolioausbau und Investitionsziele

Seit dem Vertriebsstopp hat der TMW Immobilien Weltfonds kräftig eingekauft. Das Fondsportfolio wurde durch Ankäufe in Deutschland, der Schweiz, Polen, den Vereinigten Staaten, Finnland und Argentinien zu einem Gesamtvolumen der Verkehrswerte von über 800 Millionen Euro ausgebaut. Mit dem Ankauf
des Bürogebäudes Colonos Plaza in Buenos Aires war der TMW Immobilien Weltfonds der erste Offene Immobilienfonds, der in Argentinien investiert hat. In den nächsten Wochen stehen weitere Ankäufe u.a. in Frankreich und Südamerika bevor. Für 2008 liegen Mittel- und Südamerika auch weiterhin im Fokus. Ein weiteres Investitionsziel 2008 ist die Asien/Pazifik Region. Mit den beiden neuen Pramerica Büros in Hongkong und Tokio - neben Singapur – hat der Konzern seine Präsenz in Asien im vergangenen Jahr stark ausgebaut. Der Aufbau eines Asienanteils im Portfolio ist ein Schwerpunkt in diesem Jahr.
Aktives Liquiditätsmanagement

„Die Aussetzung des Anteilscheinvertriebs war für uns keine kurzfristige Notbremse“, so Marcus Kemmner, Manager Vertrieb. „sondern wird auch zukünftig ein strategisches Instrument bleiben, um durch einen planbaren Kapitalzufluss die Fondsentwicklung zu steuern und die Erwartungen unserer Anleger zu erfüllen.“
Wenn es die Fondsstruktur erfordert, wird der Vertriebstopp
bei 30 Prozent Liquidität wieder eingesetzt werden. Die entscheidungsrelevante „Liquiditätsquote“ setzt sich aus der freien Liquidität im Fonds und den fest zugesagten Mitteln auf der Warteliste zusammen.
Investitionen > 500.000 Euro nur im Cash - Call - Verfahren möglich.
"
Wir möchten Sie an dieser Stelle darauf hinweisen, dass wir den Fonds auch nach seiner Wiedereröffnung weiterhin streng nach dem Cash-Call- Prinzip managen werden. Dies bedeutet, dass wir Kauforders über 500 TEUR nur auf Abruf in den Fonds aufnehmen werden. Dies gilt auch für gesplittete Orders. Wir empfehlen deshalb allen Interessenten, die Investitionen über 500 TEUR planen, sich per Zeichnungsschein frühzeitig in unsere Warteliste aufnehmen zu lassen, die wir nach der Wiedereröffnung der Reihe nach abrufen werden. Nur so können wir eine weiterhin niedrige Liquiditätsquote und möglichst hohe Rendite für unsere Anleger erreichen."

Rezessionsängste belasten die Aktienmärkte  22.01.08
 Keith Wade, Chefvolkswirt bei Schroders, kommentiert die aktuellen Markttendenzen:
"Eine Serie schlechter Daten zeigte, dass die US-Wirtschaft gegen Ende des Jahres klar an Schwung verlor. Damit ist die Rezessionsgefahr in den USA gestiegen. Der Abschwung hat vom Immobilienmarkt aus die Verbraucher- und Unternehmensausgaben erreicht. Zwar kann sich das Wachstum außerhalb der USA bisher noch halten, doch wir rechnen damit, dass die Entkopplungstheorie 2008 ins Wanken geraten wird. Die Finanzmärkte konzentrieren sich nun auf jene Konjunkturprognosen, nach denen Aktien fallen und Staatsanleihen an Wert zulegen. Die Risikoscheu wächst: Den Anlegern wird bewusst, dass die Kreditkrise immer mehr auf die Realwirtschaft überschwappt. Es besteht die Gefahr eines Abschwungs, der sich aus sich selbst heraus speist: Zuerst ziehen die Banken ihre Darlehen zurück, das schwächt die Wirtschaft, was wiederum die Banken angesichts sinkender Vermögenswerte und Einkommen noch vorsichtiger werden lässt. Um diesen Kreislauf zu durchbrechen, müssen die Banken ihre Bilanzen durch Abschreibungen, Umstrukturierungen und Dividendenkürzungen von Schulden befreien, um den Sektor wieder auf Kurs zu bringen. Aber zurzeit verstärken die Banken lediglich ihre Vorsichtsmaßnahmen."
Wade rechnet damit, dass die US-Notenbank den Leitzins bis Mai auf 2,75 % absenken wird: "Im Zusammenspiel mit einer möglichen Lockerung der Geldpolitik wird eine solche Zinssenkung möglicherweise die Aktivität fördern. Doch es ist zu früh, um auf bullish umzuschwenken. Nach unseren Analysen befinden wir uns noch immer in der Verlangsamungsphase der Konjunktur, sprich der Phase, in der die Märkte die größten Schwankungen erleben, wie die Häufigkeit drastischer Korrekturen belegt."
Angst ist ein schlechter Ratgeber Interview der ARD - Börse mit Dennis Nacken von Allianz Global Investors 22.1.2008
 Die Märkte sind derzeit sehr volatil und neigen gerne zur Übertreibung. Im vergangenen Jahr hat die Gier die Kurse getrieben. Jetzt schlägt das Pendel gerade auf die andere Seite, zur Angst - meint Dennis Nacken von Allianz Global Investors. Kurzfristig kann es zwar noch weiter abwärts gehen. Langfristig besteht aber Kurspotenzial.
boerse.ARD.de: Der Dax ist heute bis auf 6.762 gerutscht. So deutliche Verluste hat kaum jemand erwartet. Geht es jetzt noch weiter abwärts?
Das ist  möglich. Die Märkte sind derzeit sehr volatil und neigen gerne zur Übertreibung. Im vergangenen Jahr hat die Gier die Kurse getrieben. Jetzt schlägt das Pendel gerade auf die andere Seite, zur Angst. Irgendwo dazwischen liegt die Vernunft - nur die ist gerade weit weg, deshalb kann es kurzfristig noch weiter abwärts gehen.

boerse.ARD.de: 
Das heißt, Sie sind langfristig gar nicht so pessimistisch?
Derzeit ist die Stimmung an den Märkten natürlich verhagelt. Während die Anleger 2007 noch dachten, dass sich die Immobilienkrise in den USA primär auf den Finanzsektor beschränkt, befürchtet man jetzt, dass diese Vertrauenskrise überschwappt in eine Wirtschaftskrise. Aber in diesem Ausmaß sind die Reaktionen nicht gerechtfertigt. Wir stellen nämlich eine deutliche Wahrnehmungsverzerrung bei den Anlegern fest. Sicherlich: Die Gefahr einer Rezession in den USA ist größer geworden. Aber es gibt auch positive Faktoren, die derzeit gar nicht wahrgenommen werden. Anleger sehen nur die negativen Nachrichten.

boerse.ARD.de:
Was ist denn so positiv?
Positiv ist zum Beispiel die US-Industrieproduktion, die recht robust ist mit einer relativ hohen Kapazitätsauslastung. Außerdem gewinnt die Exportdynamik an Stärke, dazu dürfte auch der schwache US-Dollar positiv beitragen. Im Zuge der Präsidentschaftswahlen greift außerdem noch die Fiskalpolitik stützend mit Steuersenkungsprogrammen unter die Arme. Wichtig ist, dass die Konjunkturkutsche weiter rollt und nicht im Sumpf stecken bleibt. Daher werden jetzt zwei Pferde vor den Wagen gespannt: Die Notenbank zieht den Karren mit Zinssenkungen, die Politik mit Steuersenkungen.

boerse.ARD.de:
: Sie meinen also, die US-Wirtschaft schlittert nicht in die Rezession?
Natürlich haben die letzten Konjunkturindikatoren eine deutliche Abschwächung der US-Wirtschaft signalisiert. An einer solchen Abschwächung führt auch kein Weg vorbei. Aber es gibt auch positive Treiber, die eine Abschwächung abfedern dürften. Daher erwarten wir ein Soft Landing (Anm. d. Red.: Soft Landing bezeichnet eine Abkühlung der Wirtschaft, die nicht in negatives Terrain mündet)

boerse.ARD.de:
: Dennoch dürften die Unternehmensgewinne deutlich einbrechen.
Auch hier wird alles überlagert von den Finanzwerten. Für die gerade angelaufene Berichtssaison, also für das vierte Quartal, erwarten Analysten deutliche Gewinneinbrüche im Finanzsektor. Innerhalb des S&P500 dürften die Gewinne der Finanzhäuser um rund 70 Prozent einbrechen, schätzen Analysten. Aber zum Beispiel im Energiesektor oder im Bereich der Informationstechnologie sollten die Gewinne um knapp 20 Prozent steigen.

boerse.ARD.de:
</b>Befinden wir uns derzeit in einer Börsenblase wie 2000?
Zum Teil sprechen einige Marktteilnehmer von einer Blase wie 2000 - das ist absolut unverständlich. Da vergleicht man Äpfel mit Birnen. Damals hatten wir im Dax ein Kurs-Gewinn-Verhältnis von 30. Jetzt liegt es unter 12. Das heißt, das Fundament ist deutlich solider. Damals schwappte die Euphorie über, eine solche Überhitzung haben wir jetzt nicht gesehen. Außerdem sind negative Erwartungen zum Teil bereits eingepreist. Daneben könnte der Dividendenregen, der im Mai einsetzt, die Stimmung beleben.
boerse.ARD.de:
Was raten Sie also Anlegern in diesen Zeiten? Etwa Aktien zu kaufen`?

In der Tat raten wir mutigen Anlegern, Marktschwächen für selektive Käufe nutzen. Wir gehen von einer vorübergehenden Korrektur aus, die noch etwas anhalten kann. Aber auf Sicht von sechs bis zwölf Monaten sind wir positiv. Schon im zweiten Quartal, nach der Bilanzsaison, besteht die Chance einer Erholung. Im Moment ist aber die Volatilität noch sehr hoch. Vorsichtige Anleger, die in Aktien einsteigen wollen, sollten also abwarten. Bis dahin können sie das Geld zum Beispiel in Geldmarktfonds parken. Mutige Anleger können aber investieren, Dividendenpapiere sind zum Beispiel sinnvoll - sie sind im historischen Vergleich in Bärenmärkten nicht so stark eingebrochen wie andere Aktien.

boerse.ARD.de:
Sollten Anleger derzeit vielleicht auf fallende Kurse setzen und zum Beispiel Aktien leer verkaufen?
Das Momentum spricht zwar gerade gegen Aktien, aber das Fundament ist wie gesagt solide. Deshalb würde ich nicht auf eine Abwärtsbewegung spekulieren - und daher im Moment auch nicht short gehen. Und wenn Anleger bereits Aktien haben, sollten sie ihre Wertpapiere halten.

boerse.ARD.de:
Vorsichtige Anleger könnten ihr Geld vorübergehend in Geldmarktfonds parken. Welche anderen Anlagemöglichkeiten empfehlen Sie? Rentenpapiere?
Es bietet sich an, einen Teil des Portfolios in Renten zu investieren. Derzeit beobachten wir eine Flucht in die Sicherheit. Der Markt hat die Leitzinssenkung in den USA aber schon eingepreist. Die Europäische Zentralbank betont zwar immer noch die Inflationsrisiken, die Zinspolitik ist daher restriktiver als in den USA. Aber es ist durchaus wahrscheinlich, dass es hier Übertragungseffekte gibt durch die US-Konjunktur. Dann könnte man erwarten, dass auch in Europa Zinssenkungsspekulationen aufkommen. Das sollte sich positiv für Renten auswirken.

boerse.ARD.de:
: Sind Rohstoffe eine Alternative?
Bei Rohstoffen sehen wir eine strukturelle Nachfragebelebung von Seiten der Schwellenländer. Wir erwarten daher einen langfristigen Aufwärtstrend, wenngleich die zyklischen Risiken kurzfristig eine gewisse Belastung darstellen. Auf der anderen Seite scheinen die Engpässe auf der Angebotsseite nachhaltig zu sein. Daher sollte der Rohstoffmarkt nach einem kurzen Luftholen wieder Kraft für neuen Aufschwung haben.
Gerhardt (DWS): BRIC - Märkte als Outperformer 18.01.08
 Thomas Gerhardt, Fondsmanager des DWS Invest BRIC Plus LC (ISIN LU0210301635), ist mit der Entwicklung der Märkte im letzten Monat zufrieden: "Die BRIC-Märkte erzielten im Dezember gegenüber anderen Schwellenmärkten eine starke Outperformance, da lediglich Chinas Märkte im Minus lagen. Indien profitierte von Rekordzuflüssen ausländischer Anleger, die 2007 ihre Investitionen in indische Aktien auf den Höchststand von 17 Mrd. USD verdoppelten, während Russlands Aktien sich erholten, da die politische Unsicherheit durch Putins Ankündigung, er wolle Russlands nächster Ministerpräsident werden, beendet wurde. Gazprom, der weltweit größte Produzent von Erdgas, stieg stark, da das Unternehmen seine Preise in Russland und weltweit erhöhen will. Der brasilianische Markt profitierte von stark abschneidenden Energietiteln. Chinesische Aktien tendierten indes schwach, da die Zentralbank ihren Straffungskurs für 2008 bekräftigte."
Pioneer Investments: Weitere Belastungen für US-Markt  18.01.08
 Pioneer Investments kommt bei ihrer aktuellen US-Marktbetrachtung zu folgendem
Schluß:
"Obwohl die Wall Street zuletzt ein spürbar widerstandsfähigeres Reaktionsmuster gegenüber Hiobsbotschaften um die Subprimekrise entwickelte, erscheint das Marktsentiment weiter belastet. Während Finanzwerte bislang noch nicht ihre Bodenbildungsformationen nach oben verlassen konnten, wurden Industrietitel bzw. konsumnahe Unternehmen bei einem belastenden Nachrichtenfluss erneut gedrückt. Die selektiveren Börsenreaktionen zeigen sich mittlerweile aber in beiden Richtungen. Positive Überraschungen bei den jüngsten unterjährigen Zwischenberichten u.a. aus dem Technologiesektor lösten teilweise deutliche Kurssprünge aus. Trotz volumenschwerer Aktienrückkäufe verfehlte die Berichtssaison für Q3/2007 mit einem Minus von 5% für die S&P 500-Gewinne letztlich die Erwartungen deutlich. Dennoch überraschte mehr als die Hälfte der Firmenberichte positiv, während der Negativsaldo zum Vorjahr den Sektoren Konsum, Energie und vor allem Finanzen zuzurechnen war. Sechs von zehn Sektoren zeigten zur hohen Vorjahresbasis ein zweistelliges Gewinnplus. Mitte Januar eröffnet die Q4-Berichtsperiode. Bei erneut stärkeren Differenzierungen auf Unternehmensebene dürfte der Spielraum für eine Höherbewertung vorab jedoch begrenzt bleiben."
Smith (M&G American): USA  mit Chancen  18.01.08
 Aled Smith, Manager des M&G American Fund (ISIN GB0030926959), blickt mit Sorge in Richtung USA. Dort sei die US-Wirtschaft ins Stolpern geraten. Das Wachstum habe sich verlangsamt, der Immobilienmarkt sei schwächer geworden, das Auftragspolster der Fertigungsindustrie habe nachgelassen, die umfassenden Auswirkungen der Kreditkrise seien noch nicht absehbar. Selbst den erfahrensten Anlegern könne man ihre Skepsis gegenüber Nordamerika Nachsehen. Allerdings zeigt sich Smith überzeugt, dass die Investoren nochmals ihre Entscheidung überdenken werden, bevor sie sich von US-Aktien abwenden. > Der amerikanische Unternehmenssektor sei bekannt für seine positive Einstellung zur Schaffung von Shareholder Value. Unternehmen, die positive Veränderungen zur Ertragsverbesserung vornehmen, stehen auch weiterhin im Blickfeld. Dabei sei es aber wichtig, dass diese Anlagestrategie unabhängig von Wirtschaftszyklen funktioniere.
Amerikanische Unternehmen seien bei Ausgaben für Forschung und Entwicklung nach wie vor in der Spitzengruppe, und es sei auch kein Abweichen von diesem Kurs erkennbar, so Smith weiter und verweist auf Albany International, ein Hersteller von Förderbändern für die Papierindustrie, der durch Innovationen seine Wachstumschancen um ein Vielfaches steigern konnte. Zusätzlich können Veränderungen der Branchendynamik oder der Demographie Auswirkungen auf die Ertragssituation eines Unternehmens haben. Hier wird auf Corn Products International, ein Hersteller von Dextrose und Stärkeprodukten, verwiesen. Dieser hatte traditionell Renditen unterhalb der Kapitalkosten aufgrund des Überangebots und der mangelnden Preisdisziplin der Branche. Heute sieht das Ertragsprofil des Herstellers dank der Preissteigerungen bei Mais bedeutend besser aus.
Bleiben noch unterbewertete Franchise-Unternehmen zu erwähnen, die hohe nachhaltige Erlöse aufweisen und am Markt nicht wahrgenommen werden. Diese Firmen beinhalten eine spannende Anlagechance in den USA. Kelloggs sei ein gutes Beispiel hierfür. "Der Markt erwartet, dass die Erträge des Zeralienherstellers einbrechen und sich das Wachstum des Unternehmens verlangsamt. Wir haben hingegen eine optimistischere Sicht, denn in diesem Geschäft gibt es eine eindrucksvolle Erfolgsgeschichte von Gewinn und Wertschöpfung. Darüber hinaus betreibt Kelloggs ein prosperierendes Geschäft mit Snacks und expandiert zunehmend in den Schwellenländern, wo eine explosive Nachfragezunahme nach westlichen Markenprodukten erwartet wird", so Smith.
State Street: Investoren werden vorsichtiger 17.01.08
 Bei  der State Street Corporation glaubt man, dass der Sturm, der sowohl die Finanzmärkte als auch die globale Wirtschaft zur Zeit bedrückt, noch länger andauern könnte. So lassen die Fakten darauf schließen, dass sich die Investoren auf eine kommende Rezession in den USA und eine globale Verlangsamung des Wirtschaftswachstums einstellen:
"Institutionelle Investoren gehören nicht zu den Verfechtern der Theorie, dass die Welt kaum schnieft, wenn die USA mit einer schweren Grippe untergeht. Sie verkaufen weiterhin Werte im wirtschaftlich empfindlichen Asien. Die Kapitalströme nach Asien haben in den letzten drei Monaten, gemessen an dem Cross Border Equity Flow Indicator, ein Rekordtief erreicht. Das selbe Muster ist bei den Branchenpräferenzen der institutionellen Investoren zu beobachten. Ende 2007 begann eine defensive
Investitionsstrategie: Investments in wirtschaftlich sensible Branchen wie Werkstoffe und Industrieaktien wurden gestoppt; dafür wird in Branchen wie Gesundheitswesen, Betriebsmittel und Konsumwerte investiert. Dieses Muster hält auch in 2008 bisher so an", beobachtet die State Street - Corporation.
Barings sieht gute Chancen in Asien 16.01.08
 Marino Valensise, Chief Investment Officer von Baring Asset Management (Barings), glaubt, dass Anleger 2008 nach Asien blicken sollten, wenn sie Wachstum suchen. Da vor allem die westlichen Volkswirtschaften unter hohen Wertschwankungen leiden und das Wirtschaftswachstum nachlassen wird, bietet Asien, so die Auffassung des Barings-Strategen, weiterhin die attraktivsten Anlagechancen, da die Handelsaktivitäten innerhalb Asiens rege bleiben. Während es in den USA darum gehe, eine Rezession zu vermeiden, ist Valensise zuversichtlich, dass das Aufschwung in Asien anhalten und das BIP-Wachstum in China wahrscheinlich nicht unter seinen stetigen Trend von 8-9% pro Jahr sinken wird: "Die rasante Expansion Chinas sowie die steigenden Lohn- und Materialkosten werden jedoch wahrscheinlich zur Folge haben, dass sich die wirtschaftlichen Aktivitäten in Regionen verlagern, in denen die Kosten niedriger sind - sowohl innerhalb Chinas als auch in die asiatischen Frontier-Volkswirtschaften wie Vietnam, Kambodscha und Laos. Unseres Erachtens nach wird dies Investoren 2008 außergewöhnliche Wachstumschancen eröffnen."
Dabei spiele das Wachstum des asiatischen Binnenhandels für das Wachstum eine immer wichtigere Rolle und verringere die Abhängigkeit des Wirtschaftswachstums vom Westen. "Wir erleben derzeit eine tatsächliche Abkopplung der asiatischen Märkte von den westlichen Volkswirtschaften", so Valensise. "Der Anteil asiatischer Exporte in die USA ist in den letzten fünf Jahren von etwa 25% auf 10% zurückgegangen, während die asiatischen Exporte nach China von etwa 10% auf 30% zugelegt haben. Aus diesem Grund glauben wir, dass Asien in Zukunft in Investmentportfolios eine Kernkomponente sein wird."
Zusätzlich sei die Öffnung der chinesischen Kapitalmärkte durch das QDII (Qualified Domestic Institutional Investor)-Programm für das zukünftige Wachstum der Region ein weiterer bedeutender Faktor. "Wir beobachten die Auswirkungen dieser Entwicklung bereits am Hongkonger Markt für H-Werte, der in letzter Zeit deutliche Gewinne erzielte. Wir gehen davon aus, dass es anderen asiatischen Märkten ebenfalls zugute kommt, wenn sich die Anleger mit der Idee, auch außerhalb Chinas zu investieren, anfreunden."
 

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