Fondsdepot FFB
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Fondsliste FFB
Depoteröffnung

Meldung vom 05.08.2009:
Fidelity kauft Frankfurter Fondsbank
Neuer Name: FIL Fondsbank (20.01.2012)

Das FFB-Kombidepot – die Abgeltungsteuerlösung der FFB

Am 1.1.2009 treten die Regelungen für die Abgeltungsteuer in Kraft. Damit verbunden ist u. a. dass Kursgewinne nach Ablauf einer Haltedauer von 12 Monaten nicht mehr steuerfrei vereinnahmt werden können. Daher ist es wichtig, Fondsbestände, die vor dem 1.1.2009 erworben wurden, von Beständen, die danach gekauft werden, zu separieren. Ansonsten kommt bei Verkäufen die Fifo-Methode zur Anwendung. Steuertechnisch werden also zuerst diejenigen Anteile veräußert, die nicht der Abgeltungsteuer unterliegen, was häufig nicht gewollt sein dürfte. Es galt nun, ein möglichst einfaches und zugleich komfortables Modell zur eindeutigen Trennung der Bestände zu entwickeln: Das FFB-Kombidepot.

Konzeption

Mit einem vereinfachten Antragsformular wird ergänzend zu einem bestehenden FFBFondsdepot , das später zum sog. „Passivdepot“ wird, ein weiteres Depot („Aktivdepot“) eröffnet. Beide Depots sind systemseitig miteinander verknüpft. Der Depottyp (FFB-Fondsdepot) des „Aktivdepots“ bleibt zunächst entsprechend dem des bereits bestehenden Depots. Das FFB-Kombidepot kann mit dem beigefügten Formular beantragt werden. Die tatsächliche Einrichtung des FFB-Kombidepots erfolgt jedoch einheitlich erst unmittelbar nach dem letzten Sparplantermin in 2008, also kurz nach dem 15.12.2008.
Das „Aktivdepot“ kann ab dem 1.1.2009 vollumfänglich für das Neugeschäft genutzt werden. Im „Passivdepot“, das die abgeltungsteuerfreien Anteile enthält, werden ab diesem Datum hingegen grundsätzlich nur noch Verkaufstransaktionen (Verkäufe, Auszahlpläne) durchgeführt, daher wird das „Passivdepot“ immer in ein FFB-Fondsdepot umgestellt. Im „Passivdepot“ anfallende Entgelte werden im „Aktivdepot“ durch Anteilverkauf belastet.  

Sparpläne
Um es komfortabler zu gestalten, können bei der Beantragung auf Wunsch alle Sparpläne, die am 15.12.2008 noch aktiv sind in das „Aktivdepot“ übernommen werden. Soll nur ein Teil der Sparpläne umgestellt werden oder sollen neue Sparpläne eingerichtet werden, müssen diese hingegen komplett neu beantragt werden.

Ausschüttungen – Thesaurierungen
Auch die Wiederanlage von Ausschüttungen oder erstatteter Steuern führt zu einer Verwässerung der Bestände im „Passivdepot“, daher besteht auf Wunsch die Möglichkeit, die Wiederanlage von Ausschüttungen und erstatteten Steuern, die aus dem „Passivdepot“ resultieren, im „Aktivdepot“ vorzunehmen.

Internet-Frontend
Es ist geplant, mit einem Zugang auf beide Einzeldepots des FFB-Kombidepots zugreifen zu können. Etwaige bereits bestehende Zugangsdaten sollen dabei ihre Gültigkeit behalten. Um die Transparenz über die Gesamtbestände nicht zu sehr einzuschränken, werden die Bestände beider Depots in einer konsolidierten Depotübersicht dargestellt werden.

Vermögenswirksame Sparverträge (VL)
Bestehende VL-Verträge werden bei einem FFB-Kombidepot nicht „angefasst“, sondern verbleiben im „Passivdepot“. Der mit der Umstellung verbundene Aufwand hinsichtlich der Meldung der Vertragsdaten und der Änderung der Bankverbindung ist zu groß. Es besteht jedoch immer die Möglichkeit, einen neuen VL-Vertrag im „Aktivdepot“ einzurichten und denjenigen im „Passivdepot“ ruhen zu lassen (Achtung: doppeltes Entgelt für VL!) oder, sofern Kunden keinen Anspruch auf AN-Sparzulage haben, den VL-Vertrag im „Passivdepot“ ganz aufzulösen. Um gleichwohl nach Ablauf der Festlegungsfrist eine Trennung der Bestände zu erreichen, ist vorgesehen, bei der automatischen Umbuchung am Ende der Festlegungsfrist der VL-Bestände in freie Anteile je nach Erwerbsdatum eine Aufsplittung in das „Aktiv- “ und das „Passivdepot“ vorzunehmen. Folgeverträge sollen bei Inhabern eines FFB-Kombidepots immer in beiden Depots eingerichtet werden, um die Zahlungen des Arbeitgebers in jedem Fall unmittelbar zuordnen zu können.

Das Preismodell der FFB
Für die Führung eines FFB-Kombidepots wird zunächst ein unverändertes Depotführungsentgelt erhoben (0,25% des Durchschnittsbestandes, min. 12 Euro, max. 40 Euro). Bei der Ermittlung des Durchschnittsbestandes werden die Bestände beider Depots gemeinsam herangezogen. Hinzu kommt ein pauschales Entgelt von 12 Euro jährlich für die Führung eines FFB-Kombidepots. Darüber hinaus können weitere Entgelte aus der Kontoführung sowie dem Postversand entstehen.

Zeitplan
Anträge für das FFB Kombidepot können bereits eingereicht werden. Die eigentliche Einrichtung der FFB-Kombidepots erfolgt kurz nach dem letzten Sparplantermin in 2008.
Hinweis der FFB vom 06.11.08:

Die Eröffnungen der Zusatzkonten erfolgen erst Ende Nov. / Anfang Dez. 2008. Kurz vor Weihnachten erhalten die Kunden eine Bestätigung.
Derzeit werden die Anträge nur gesammelt und noch nicht verarbeitet.
Auftragsformular für das FFB - Kombidepot
Auftrag an FFB zum Einbehalt der Kirchensteuer

Depotgebühren ab 2010
0,25 % p. a., ab 18 Euro und max. 40 Euro (jeweils incl. MWSt.) p. a. .
Das bedeutet z. B. für Sparpläne:
Bis zu einem Depotwert von 7200 Euro (Jahresdurchschnitt) fällt die Mindestgebühr von 18 € an. Danach greifen die 0,25 % und steigen die Depotgebühr steigt ggf. sukzessiv bis zum Maximalbetrag von 40 Euro.

Rabattierung
bei den meisten Fondsgesellschaften möglich. Details hierzu auf Anfrage.

Besonderheit für Fonds außerhalb der Vertriebsvereinbarung
Mit generellen Ausnahmen (Union und DEKA) können fast alle in Deutschland zum Vertrieb zugelassenen Fonds in dieses Depot eingebucht bzw. zugekauft werden. Allerdings gibt es für solche Fonds kein Direktrabatt - Verfahren und es sind nur sehr eingeschränkte Discount - Konditionen möglich.